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«Belvior» Sachseln: Baubagger statt Kleintheater

Wo einst das stolze Hotel Belvoir stand, lud die Eberli Sarnen AG zum Spatenstich für eine neue Überbauung ein. Bis 2020 werden dort 13 Eigentumswohnungen realisiert.
Romano Cuonz
Gemeinsam hoffen sie auf gutes Gelingen: Von links Renö Affentranger (Eberli), Gemeindepräsident Peter Rohrer, Architekt Biörn Britschgi und Eberli-CEO Alain Grossenbacher. (Bild Romano Cuonz (Sachseln, 22. Mai 2018))

Gemeinsam hoffen sie auf gutes Gelingen: Von links Renö Affentranger (Eberli), Gemeindepräsident Peter Rohrer, Architekt Biörn Britschgi und Eberli-CEO Alain Grossenbacher. (Bild Romano Cuonz (Sachseln, 22. Mai 2018))

«Natürlich wird unsere Generation dem Sachsler Belvoir und seiner legendären Diskothek Down Down als Treffpunkt junger Leute immer ein wenig nachtrauern», meinte der Sachsler Gemeindepräsident Peter Rohrer am Dienstag vor der Bauruine des ehemaligen Hotels. Jedoch, so der Politiker, hätten sich die Zeiten geändert und mit ihnen die Bedürfnisse der Bevölkerung. Jedenfalls freue er sich, dass nun anstelle des Hotels eine sehr schöne Überbauung entstehe.

In der Tat: Kaum anderswo wird einem das Zitat von Friedrich Schiller aus dem Tell «Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen» so deutlich vor Augen geführt wie gegenwärtig zwischen Sachseln und Sarnen.

Eine Rundsicht von fast 270 Grad

CEO Alain Grossenbacher.

CEO Alain Grossenbacher.

Alain Grossenbacher (CEO der Bauherrschaft Eberli Sarnen AG) kam dann in seiner Ansprache anlässlich des ersten Spatenstichs nach einem kurzen geschichtlichen Rückblick bald einmal aufs «neue Leben, das nun aus den Ruinen blühen soll» zu sprechen. Auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels sollen in zwei Häusern 13 Eigentumswohnungen mit 3,5- und 4,5 Zimmern in einmaliger Lage entstehen. Und das Phänomenale dabei: Alle Wohneinheiten verfügen über eine Rundsicht von fast 270 Grad auf den Sarnersee und in die umliegenden Berge. Zwei Wohnungen verfügen über einen eigenen, grossen Gartenanteil. Die Gartensitzplätze wie auch die Balkone sind alle gegen Süden oder Südwesten ausgerichtet und daher gut besonnt.

«Dem Namen ‹Belvoir› des früheren Hotels werden wir mit der neuen Überbauung auf jeden Fall gerecht», meinte denn auch Grossenbacher. Dank der geschickten Positionierung und Form der neuen Wohnbauten auf dem in einem Spitz verlaufenden Grundstück habe man ein Höchstmass an räumlicher Offenheit erzielen können.

So soll die neue Wohnüberbauung Belvoir in Sachseln aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll die neue Wohnüberbauung Belvoir in Sachseln aussehen. (Visualisierung: PD)

Realisiert wurde das Projekt von der Kontur Architekten AG Stans, die beim Spatenstich durch Björn Britschgi vertreten war. Ihr ist es gelungen, einen wichtigen Anspruch der Bauherrschaft einzulösen: Das Projekt fügt sich elegant in die umliegende Siedlungsstruktur ein, was denn auch zu durch und durch einvernehmlichen Lösungen mit der Nachbarschaft führte. Alain Grossenbacher betonte, dass die neuen Wohneinheiten kaum Wünsche offen liessen. So verfügen die Häuser etwa auch über eine unterirdische Einstellhalle und Parkplätze für Autos. Die Grundrisse seien modern mit offenem Wohn- Ess- und Küchenbereich. Vor allem gebe es da viel Platz für spannende Wohnmöglichkeiten.

Autobahnanschluss ist 500 Meter entfernt

Die neuen Wohneinheiten gehören zum oberen Preissegment. Trotzdem versichert Alain Grossenbacher von der Bauherrschaft Eberli Sarnen AG: «Die Nachfrage nach einem Eigenheim in der Wohnüberbauung Belvoir Sachseln ist bereits vor Baubeginn sehr gross.» Neben der einmaligen Wohnlage könne die neue Überbauung auch verkehrstechnisch punkten: Sie sei nämlich sowohl mit den privaten wie auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen. Der Autobahnanschluss befindet sich in einer Entfernung von nur gerade 500 Metern.

Für die Vermarktung der 13 Wohnungen ist die Eberli-Gruppe in Sarnen verantwortlich. Nach dem ersten Spatenstich, an dem sich neben den Bauleuten auch der Sachsler Gemeindepräsident Peter Rohrer beteiligte, geht es nun so richtig los. Und die Eberli AG verspricht: Im Frühjahr 2020 sollen die 13 Wohneinheiten bezugsbereit sein.

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