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BAUWESEN: Obwalden gibt bisherige Kriterien auf

Der Obwaldner Regierungsrat hat seinen spezifischen Kriterienkatalog aufgegeben, mit dem er seit Herbst 2013 Bauprojekte ausserhalb der Bauzone geprüft hatte. Künftig sollen nur noch raumplanungs- und baugesetzliche Vorgaben von Kanton und Bund zur Anwendung kommen.
Eine Baustelle in Kerns im Kanton Obwalden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Eine Baustelle in Kerns im Kanton Obwalden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Aufgabe der zusätzlichen Kriterien erfolgt, nachdem sich das Kantonsparlament am 4. Dezember 2014 im Rahmen der Amtsdauerplanung gegen diese ausgesprochen und die Mittel für die externe Beratung im Budget gestrichen hatte. Das Baudepartement passte das Handbuch "Bauen ausserhalb der Bauzone" entsprechend an, wie die Obwaldner Staatskanzlei am Freitag mittelte.

Das Baudepartement werde die Prüfungen von Baugesuchen ausserhalb der Bauzonen künftig auf die in der Bundesgesetzgebung und dem kantonalen Baugesetz enthalten Vorgaben hinsichtlich Erscheinung und Eingliederung in die Landschaft beschränken, heisst es in der Mitteilung. Bauvorhaben in Schutzgebieten würden weiterhin auf das Einhalten der Schutzziele hin geprüft.

Pro Jahr sind gemäss Angaben des Kantons rund 300 Baugesuche betroffen. In Obwalden befinden sich rund 50 Prozent aller Bauten und Anlagen ausserhalb von Bauzonen. (sda)

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