BAUWIRTSCHAFT OBWALDEN: Wer soll Aushubdeponien betreiben?

Im Kanton Obwalden fehlen Deponien für Bauaushub. Zusätzlich wird auch intensiv überlegt, wer nach welchen Regeln eine Deponie betreiben soll.

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(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Voraussichtlich im März wird im Kanton Obwalden eine neue Deponie für Bauaushub in Alpnach eröffnet, falls das Einspracheverfahren problemlos über die Bühne geht. Bereits jetzt wird darüber nachgedacht, wie künftig solche Deponien betrieben werden. Denn der Engpass an Lagerstätten für Bauschutt hat noch etwas aufgedeckt: Einzelne Betreiber von Deponien haben ihren Dienst zu unterschiedlichen Preisen zur Verfügung gestellt oder «fremde Bauunternehmen» abgewiesen.

«Der Kanton kann nicht selbst als Betreiber von Deponien auftreten», meint Hans Matter, Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartements. Für den Deponiebetrieb würde sich beispielsweise eine Trägerschaft eignen. Dass der Preis, zu dem ein Deponiebetreiber den Bauaushub entgegennehmen muss, fixiert wird, erachtet Matter als sinnvoll. «So können Marktverzerrungen verhindert werden.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.