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BERN / ALPNACH: Nach F/A18-Absturz: Keine Privatpersonen in Militärjets

Die Schweizer Luftwaffe lässt vorläufig keine Privatpersonen mehr in Militärjets mitfliegen. Es handelt sich dabei um die Konsequenz des Kampfjet-Absturzes am Lopper bei Alpnach vom Oktober 2013.
Spezialisten der Schweizer Armee und Polizeiforensiker untersuchen den Unfall nach dem Absturz eines F/A-18 am 24. Oktober 2013 bei Alpnach. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Spezialisten der Schweizer Armee und Polizeiforensiker untersuchen den Unfall nach dem Absturz eines F/A-18 am 24. Oktober 2013 bei Alpnach. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Der Untersuchungsrichter hatte nach dem Unfall am Lopper angeregt, dass Passagierflüge in Kampfflugzeugen künftig nur noch bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden sollen, wie die Sendung «10 vor 10» von SRF bei der Luftwaffe in Erfahrung bringen konnte.

Diese Anregung sei inzwischen konsequent umgesetzt worden. Seit dem Absturz in Frankreich verzichte die Luftwaffe auf Anordnung des Kommandanten der Luftwaffe vorläufig auf sämtliche sogenannten Pax-Flüge mit Zivilisten.

18 Mal sind in den letzten drei Jahren Privatpersonen auf Einladung der Schweizer Luftwaffe in Kampfjets mitgeflogen. Dieses Jahr wurden sechs solche Pax-Flüge durchgeführt. Viermal waren Politiker an Bord, zweimal Journalisten. 2014 waren es vier Flüge gewesen, zwei mit Politikern und je einer mit einem Prominenten und einem Journalisten.

Diese Flüge seien im Rahmen von bereits geplanten Trainingsflügen und zulasten des ordentlichen Flugstundenbudgets durchgeführt worden. 2013, im Jahr des Lopper-Absturzes, flogen drei Politiker, drei Journalisten, ein Vertreter der Zivilluftfahrt und ein Prominenter mit.

Beim Prominenten handelte es sich um den damaligen Schwingerkönig Kilian Wenger, der auf Gesuch von SRF vor dem Eidgenössischen Schwingfest in die Luft ging.

Beim Absturz eines F/A-18 am 24. Oktober 2013 bei Alpnachstad kamen der Pilot sowie ein privater Passagier ums Leben.

sda

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