BERN / LUNGERN: Grünes Licht für Tunnel Kaiserstuhl

Der Bundesrat genehmigt den Ausbau der Brünigstrasse. Kernstück des Projekts ist ein 2,5 Kilometer langer Tunnel.

Pd/Rem
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Visualisierung des geplanten Südportals des Tunnels Kaiserstuhl. (Bild: PD)

Visualisierung des geplanten Südportals des Tunnels Kaiserstuhl. (Bild: PD)

Mit dem 2,5 Kilometer langen Tunnel Kaiserstuhl soll die Lücke auf der A8 zwischen den Anschlüssen Lungern Nord und Giswil Süd geschlossen werden. Gleichzeitig wird die besonders gefährliche Strecke oberhalb des «Landhauses» (S-Kurve) vom Durchgangsverkehr befreit.

Der Obwaldner Regierungsrat spricht sich für diese Tunnel-Variante aus. (Bild: PD)

Der Obwaldner Regierungsrat spricht sich für diese Tunnel-Variante aus. (Bild: PD)

Die Erarbeitung des Projekts startete im Sommer 2011. Auf Antrag der Regierung des Kantons Obwalden hat der Bundesrat am Freitag das Projekt genehmigt, wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilt. Als nächster Schritt folgt nun die Erarbeitung des Ausführungsprojekts. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf 295 Millionen Franken.

Die Linienführung sieht folgendes vor: Zwischen Lungern Nord und Kaiserstuhl führt die Strasse entlang des Lungernsees, danach folgt der Tunnel Kaiserstuhl bis zum Landhaus. Zwischen Landhaus und Giswil Süd wird nochmals ein offener Abschnitt bis zur bestehenden Buechholzbrücke realisiert. Der neue Abschnitt wird rund 3,8 Kilometer lang, weist je einen Fahrstreifen pro Richtung auf und ist mit Nothaltebuchten versehen. Kernstück ist der knapp 2,5 Kilometer lange Tunnel Kaiserstuhl. Der einröhrige Tunnel verfügt auf der ganzen Länge über einen Sicherheitsstollen.