Berufslehre ist in Obwalden hoch im Kurs

Im Vergleich mit der Schweiz ist der Anteil der Maturandinnen und Maturanden im Kanton Obwalden kleiner. Und noch immer absolvieren viele Jugendliche eine Berufslehre.

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23.6.2012: Maturafeier an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen. (Bild: Izedin Arnautovic/Neue OZ)

23.6.2012: Maturafeier an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen. (Bild: Izedin Arnautovic/Neue OZ)

Die Quote der gymnasialen Matura liegt im Kanton Obwalden bei 16,7 Prozent - der Durchschnitt in der Schweiz beträgt 20 Prozent. In den Kantonen Basel Stadt und Genf nähert sich die Quote gar der 30 Prozentmarke an. Im Jahre 1998 lag die Quote in Obwalden bei 10,6 Prozent, wie in einer Mitteilung zu lesen war.

Erfreulich sei im Kanton Obwalden die Entwicklung der Berufsmatura-Quote: Sie liegt bei 14,9 Prozent. Der Schweizerische Durchschnitt ist mit 13,2 Prozent etwas tiefer. Im Jahr 2001 absolvierten in Obwalden gerade mal 2,1 Prozent die Berufsmatura.

Vor Monatsfrist sagte Bundesrat Schneider-Ammann in einem Interview, dass er lieber «etwas weniger Maturanden hätte» - dafür bessere und fügte hinzu, dass Länder mit einer hohen Maturaquote eine höhere Arbeitslosigkeit aufweisen.

pd/ks