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Betreutes Wohnen will man in Sachseln flexibel anbieten können

Noch während des hängigen Baugesuchs für eine Erweiterung des Felsenheims ging der Stiftungsrat des Alterszentrums nochmal über die Bücher.
Die Stiftungsräte (von links): Moritz Büchi, Helene Ettlin, Fabian Egger (ab Juli), Margrit Freivogel, Susanne Calligars (Präsidentin), Cyrill Omlin, Gritli Bucher, Alain Grossenbacher (bis Ende Juni). (Bild: PD)

Die Stiftungsräte (von links): Moritz Büchi, Helene Ettlin, Fabian Egger (ab Juli), Margrit Freivogel, Susanne Calligars (Präsidentin), Cyrill Omlin, Gritli Bucher, Alain Grossenbacher (bis Ende Juni). (Bild: PD)

(pd/mvr) Der im Sommer 2017 genehmigte Quartierplan bildete den Startschuss für die eingesetzte Planungskommission, das Projekt Erweiterung Felsenheim weiter voranzutreiben. Im Sommer 2018 konnte die Baueingabe gemacht werden und im Januar 2019 lag die Baubewilligung vor. Doch gebaut wurde vorerst nicht.

Der Stiftungsrat hatte bereits im Herbst 2018 zusammen mit dem Geschäftsführer entschieden, eine Pause einzulegen und das Ausbaukonzept nochmals zu überprüfen. Eine Arbeitsgruppe aus Stiftungsräten und Fachleuten erarbeitete fünf Szenarien der Angebotserweiterung. Vergangenen März befassten sich nun Stiftungsrat und Geschäftsleitung damit und nahmen eine Gewichtung anhand von betriebswirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten vor. Ende Mai schloss der Stiftungsrat nach zustimmenden Gesprächen mit dem Gemeinderat Sachseln und der Zusage der Finanzierbarkeit durch ein ansässiges Finanzinstitut den Denkprozess ab und traf die finalen Entscheidungen.

Das Felsenheim wird nach diesem Endausbau über folgende Angebote verfügen: 70 Einzelzimmer (heute 58); 5 betreute Wohnungen und 3 Alterswohnungen; eine interne Tagesstruktur für Bewohner mit intensivem Betreuungsbedarf.

Das neue Gesamtkonzept erlaube es in Zukunft, flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und das «betreute Wohnen» (zusätzlich zur Miete bietet es soziale Integration und alltägliche Unterstützung an) ohne grosse bauliche Anpassungen weiter auszubauen oder zu reduzieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Ganze sei innerhalb der erteilten Baubewilligung möglich.

Die Kosten für den Erweiterungsbau und die geplanten Umbauten belaufen sich gemäss aktuellem Planungsstand auf 11 Millionen Franken. Die Vorbereitungsarbeiten werden im September eingeleitet, sodass dem Baubeginn Anfang 2020 nichts im Wege steht. Der Stiftungsrat rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren. Die Konzeptüberarbeitung habe sich mehr als gelohnt, schreib er. Im Stiftungsrat ersetzt im Übrigen neu Fabian Egger den ausscheidenden Alain Grossenbacher.

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