BILANZ: «Leider gehören Tätlichkeiten zur Fasnacht»

Kaum ist die Fasnacht vorbei, werden die Strassen wieder gesäubert, Zeit, Bilanz zu ziehen. Die Obwaldner Kantonspolizei ist nicht ganz zufrieden mit der Bilanz – und das Kantonsspital hatte einiges zu tun.

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Aufräumarbeiten nach der Fasnacht in Kerns. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Aufräumarbeiten nach der Fasnacht in Kerns. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Rund 60 Mannstunden wendete das sechsköpfige Sarner Reinigungsteam auf, um den rund 4 Tonnen Fasnachtsabfall im Obwaldner Hauptort Herr zu werden. «Obwohl wir 200-Liter-Fässer aufstellten, landete viel Abfall auf der Strasse», sagt Kurt Britschgi, Leiter Fachbereich Werke. Trotzdem fällt seine Bilanz der diesjährigen Fasnacht besser aus als in anderen Jahren.

«Tendenziell mussten wir zu weniger Einsätzen ausrücken», sagt Marco Niederberger, Leiter der Obwaldner Verkehrs- und Sicherheitspolizei. «Doch leider gehören Tätlichkeiten und Sachbeschädigungen seit einigen Jahren zur Fasnacht dazu, so auch dieses Jahr.»

«Die Alkoholexzesse der diesjährigen Fasnacht hielten sich im Rahmen des letzten Jahres», so Robert Einsle, Leiter der Notfallstation am Kantonsspital Obwalden. Im Schnitt zwei bis drei Platzwunden mussten allabendlich versorgt werden. Der Spitzentag wurde am Freitag mit dem Mattliball verzeichnet.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.