Der Hochwasserschutz im Sarneraatal kommt voran – der Fortschritt in Bildern

Mit den ersten 180 Metern der Startröhre haben die Mineure einen Meilenstein beim Bau des Hochwasserentlastungsstollens im Sarneraatal erreicht. Die eindrücklichen Bilder zeigen die Arbeiten seit Beginn.

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Der Bohrkopf mit einem Gewicht von 88 Tonnen und einem Durchmesser von 6,53 Metern wird in Alpnahc in die Baugrube gehievt.
Die Tunnelbohrmaschine steht bereit.
Das Maschinenrohr, mit 127 Tonnen das schwerste Teil der Tunnelbohrmaschine für den Hochwasserentlastungsstollen, wird mit einem der grössten Krane der Schweiz der Firma Fanger in die Baugrube auf der Baustelle Alpnach gehoben.
Tony Burch steuert den Kran.
Der Vortrieb mit der Tunnelbohrmaschine soll Anfang 2021 beginnen.
Die fertig erstellte Baugrube beim Einlaufbauwerk Zwätschgenmätteli in Sachseln. Bild: PD
Die Arbeiten für die Baugrube beginnen.
Die Baugrube wächst in die Tiefe.
Wegen des Grundwassers muss die Baugrube abgedichtet werden.
Wegen des Grundwassers muss die Baugrube abgedichtet werden.
Das Material vom Aushub muss per Kran aus der Grube abtransportiert werden.
Die Baugrube ist im Endzustand 18 Meter tief, fast 20 Meter breit und 40 Meter lang.
Die Vorschubbahn für die tonnenschwere Tunnelbohrmaschine entsteht.
Die Vorschubbahn für die tonnenschwere Tunnelbohrmaschine wird gelegt.
Stahlschienen für die Vorschubbahn liegen bereit.
Betonarbeiten in der Baugrube.
Auch alle Maschinen müssen per Kran in die Baugrube gehievt werden.
Bohrjumbo im Einsatz.
Die Arbeiten in der Baugrube sind schon weit fortgeschritten. Noch ist ein Stück zu betonieren.
Die Baugrube kurz vor der Fertigstellung. Rechts ist der Zugang über Treppen für die Arbeiter.
Die Arbeiten für die Startröhre beginnen.
Nur Minuten vor der ersten Sprengung am 5. Mai.
Der Obwaldner Baudirektor Josef Hess löst die erste Sprengung aus.
Der Obwaldner Baudirektor Josef Hess löst die erste Sprengung aus.
Erste Sprengung am 5. Mai 2020 in Alpnach.
Ein Mineur bereitet eine Sprengung vor. Die Bohrlöcher werden mit den Ladungen gefüllt und mit Zündkabeln verbunden.
Bei einem Abschlag von 4 Metern Länge fällt rund 500 Tonnen Ausbruchmaterial an, das abtransportiert werden muss.
Schuttern nennen die Tunnelbauer den Abtransport des Ausbruchmaterials.
Die Röhre wird mit Stahlbogen und Spritzbeton gesichert.
Das Spritzbetonfahrzeug steht vor dem Portal bereit.
Spritzbetonarbeiten zur Sicherung des Tunnelgewölbes.
Material und Maschinen – alles muss per Kran in die oder aus der Grube gehievt werden.
Die Vorbereitungen für eine weitere Sprengung laufen, der Bohrjumbo bohrt die Sprenglöcher.
Die Startröhre hat eine Länge von 180 Metern, rechts (beim Portal) wacht die Heilige Barbara über die Mineure.
Die Heilige Barbara, Schutzheilige der Mineure, wacht an jedem Stolleneingang.
Die Baugrube beim Eindunkeln.
Auf der Gegenseite: Arbeiten an der Baugrube für das Einlaufbauwerk am Sarnersee bei Sachseln.
Die Buagrube des Einlaufbauwerks in Sachseln ist fertig und wird Ende August an die Arge HWS Marti übergeben.
Drohnenaufnahme des Einlaufbauwerks in Sachseln am Sarnersee.
Die fertige Baugrube beim Einlaufbauwerk. Hier beginnt Ende September der Gegenvortrieb beim Hochwasserentlastungsstollen.
Der Gegenvortrieb hat eine Länge von 78 Metern, nur 9 Meter darüber verläuft die Linie der Zentralbahn.
In der Baugrube wird die Tunnelbohrmaschine, die von Alpnach her den Hochwasserentlastungsstollen ausbricht, nach ihrer Ankunft in etwa anderthalb Jahren demontiert.