Engelberg ist bald gesichert gegen Hochwasser 

Seit rund zwei Monaten ist die letzte Etappe der Schutzmassnahmen an der Engelbergeraa im Bau. Ein Augenschein auf den Baustellen.

Philipp Unterschütz
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Besichtigung der Baustellen für die Hochwasserschutzmassnahmen in Engelberg. Von links: David Rüedlinger, Bauleiter; Seppi Berwert, Gesamtprojektleiter; Polier Martin Schäli und Talammann Alex Höchli.
Die 3. und letzte Etappe umfasst den Abschnitt Eienwäldli beim Camping bis zum Geschieberückhalteraum im Bannwald beim Golfplatz.
Bereits liegen die Gesteinsblöcke für die Uferböschungen bereit. Verwendet werden Gesteine, die in Engelberg natürlicherweise vorkommen.
Das Gerinne der Engelbergeraa beim Campingplatz Eienwäldli wird leicht nach rechts verlegt.
Die neue Eienwäldlibrücke ist fast fertig.
Auf der neuen Eienwäldlibrücke von links: David Rüedlinger, Bauleiter; Alex Höchli, Talammann; Seppi Berwert, Gesamtprojektleiter und Polier Martin Schäli.
Für die Uferböschung werden Gesteinsblöcke mit Gewichten von zwei bis sechs Tonnen verlegt.
Die tonnenschweren Gesteinsblöcke müssen genau gesetzt werden, damit die Uferböschung stabil bleibt.
Die tonnenschweren Gesteinsblöcke müssen genau gesetzt werden, damit die Uferböschung stabil bleibt.
Geeignetes Material aus dem Aushub beim Geschieberückhalteraum wird weiter unten für das Gerinne eingesetzt.
Der künftige Geschieberückhalteraum im Bannwald beim Golfplatz.
Mit Versuchen an einem 1:30 Modell wurden an der Versuchsanstalt für Wasserbau der ETH Zürich die Dimensionen des Geschieberückhalteraumes definiert.
An der Versuchsanstalt für Wasserbau der ETH Zürich wurde ein Hochwasserereignis simuliert und aufgezeigt, wie der Holzrechen das Schwemmholz aufhalten würde.
Die Versuche an einem 1:30 Modell zeigten, welche Dimensionen für den Geschieberückhalteraum nötig sind.