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BILDUNG: Ja zum Sonderpädagogischen Konzept

Der Obwaldner Regierungsrat hat das Sonderpädagogische Konzept genehmigt. Dieses dient als Grundlage für kantonale Erlasse.
Lehrer und Schüler der Sonderschule Rütimattli in Sachseln beim Bau einer Feuerstelle. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Lehrer und Schüler der Sonderschule Rütimattli in Sachseln beim Bau einer Feuerstelle. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Seit Inkrafttreten der der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) am 1. Januar 2008 hat sich die Invalidenversicherung aus der Finanzierung von Sonderschulmassnahmen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zurückgezogen. Die Kantone haben die sonderpädagogischen Leistungsangebote ohne Qualitätseinschränkung zu übernehmen, bis sie über kantonal genehmigte Sonderpädagogische Konzepte verfügen, mindestens jedoch während drei Jahren. In Obwalden hat der Regierungsrat das vom Bildungs- und Kulturdepartement erstellte Sonderpädagogische Konzept am 19. Januar 2011 genehmigt, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Obwalden vom Mittwoch.

Inhaltlich zeigt das Konzept für alle Bereiche der Sonderschulung die vom Regierungsrat angestrebte kantonale Umsetzung auf. Dabei hält sich der Kanton Obwalden an das Sonderpädagogische Konkordat der schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz EDK, das vom Kantonsrat am 4. Dezember 2008 ratifiziert wurde und frühestens am 1. Januar 2011 in Kraft tritt.

Keine Einschränkungen oder Kürzungen
Dem Regierungsrat sei es ein wichtiges Anliegen, dass der Kanton Obwalden auch nach der Kantonalisierung der Sonderschulangebote ein verlässlicher Partner bleibt, heisst es in der Mitteilung weiter. Deshalb werde im Konzept aufgezeigt, dass die sonderpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nicht eingeschränkt oder unter finanziellem Druck gekürzt werden. Dies war vor der Einführung der NFA eine grosse Befürchtung der Behindertenorganisationen.

zim

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