Bis zu 150'000 Käselaibe im Stollen

Die Seiler Käserei AG aus Sarnen will ihre Lagerkapazitäten massiv ausbauen. Dazu ist eine Änderung der Ortsplanung Giswil notwendig.

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Thomas Plaz transportiert frischen Raclettekäse, der im Stollen bei konstanter Temperatur reifen wird. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Thomas Plaz transportiert frischen Raclettekäse, der im Stollen bei konstanter Temperatur reifen wird. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Die Gemeindeversammlung Giswil kann am Mittwoch mit einem Nachtrag zum Bau- und Zonenreglement und der Schaffung einer Sonderbauzone Pfedli wichtige Weichen für die unternehmerische Weiterentwicklung der Herstellerin von Raclette Käse stellen. Die Seiler Käserei AG will nämlich ab 2021 in bestehenden und neuen Stollen im Pfedli insgesamt rund 150'000 Käselaibe lagern.

«Stollenlager» seit 2005

Die Firma Seiler betreibt das Käselager in zwei ehemaligen Stollen der Armee seit 2005. Die Umnutzung dieser Stollen sei mit raumplanerischen Ausnahmebewilligungen erreicht worden, schreibt der Gemeinderat in seiner Botschaft zuhanden der Gemeindeversammlung.
In einem der beiden umgebauten Stollen lagern heute bis zu 35'000 Käselaibe, der andere Stollen ist noch bis 2016 an die InterCheese AG vermietet.

Etappenweiser Ausbau

Weitere Lagermöglichkeiten für 25'000 Käse bestehen derzeit in der Käserei in Sarnen sowie im Kanton Thurgau. «Ziel des Unternehmens ist es aber», erklärt Hansruedi Aggeler, Verwaltungsratspräsident der Seiler Käserei AG, «unsere gesamte Käseproduktion zukünftig in Giswil ausreifen zu lassen.» Deshalb soll das Käselager Pfedli etappenweise erweitert werden.

Robert Hess

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