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Bombendrohung gegen Car am Brünig kam aus Holland

Der Car eines Reiseunternehmens mit Sitz in den Niederlanden wurde in der Drohung ausdrücklich mit dem Kontrollschild genannt.
Franziska Herger
Durch die Sperrung der Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl gab es Stau, hier vor der Ausfahrt Giswil auf der A8 (links) wie auf der Kantonsstrasse (rechts). (Bild: Pius Amrein (9. August 2019))

Durch die Sperrung der Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl gab es Stau, hier vor der Ausfahrt Giswil auf der A8 (links) wie auf der Kantonsstrasse (rechts). (Bild: Pius Amrein (9. August 2019))

Die Bombendrohung gegen einen Reisecar, der am vergangenen Freitag auf der Brünigstrasse in Richtung Interlaken unterwegs war (wir berichteten), wurde in den Niederlanden ausgesprochen. Die Kantonspolizei Obwalden habe via Bundespolizei davon erfahren, sagt der zuständige Staatsanwalt Jürg Boller auf Anfrage.

«Die Drohung richtete sich sowohl gegen das Reiseunternehmen als auch gegen den konkreten Car, der ausdrücklich mit Kontrollschild genannt wurde», führt Jürg Boller weiter aus. Wer gedroht hat, und aus welchen Gründen, sei Gegenstand von Abklärungen und noch nicht bekannt. «Die Kantonspolizei Obwalden steht mit der Bundespolizei und der niederländischen Polizei in Kontakt», so Jürg Boller.

Cars waren als Gepäckshuttle unterwegs

Der Reisecar war mit einem zweiten Car des gleichen Reiseunternehmens mit Sitz in Holland unterwegs. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser ebenfalls von Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich untersucht. In keinem der beiden Fahrzeuge wurden Sprengkörper gefunden. Auch sonst hätten keinerlei Auffälligkeiten festgestellt werden können, so der zuständige Staatsanwalt.

Beide Reisebusse waren zum Zeitpunkt der Untersuchung leer. «Die Cars waren ohne Passagiere unterwegs, da sie als Gepäckshuttle zwischen Luzern und Interlaken fungierten», erklärt Jürg Boller. «Die Reisenden waren in Luzern ausgestiegen und wollten mit dem Zug nach Interlaken fahren.»

Die Brünigstrasse zwischen Giswil und Kaiserstuhl blieb aufgrund der Bombendrohung ab Freitagmittag mehrere Stunden lang gesperrt.

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