Brünig-Arena: Nur die grüne Wiese fehlt noch

In einer Woche kämpfen 120 Schwinger um die begehrten Brünig-Kränze. Gestern sahen sich gegen 2000 Personen die umgebaute Schwingplatz-Arena an.

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Die Aussicht stimmt: Zahlreiche Besucher waren gestern auf dem Brünig, um die umgebaute Schwingarena zu begutachten. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Die Aussicht stimmt: Zahlreiche Besucher waren gestern auf dem Brünig, um die umgebaute Schwingarena zu begutachten. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Vorfreude auf den 120. Brünigschwinget vom nächsten Sonntag herrschte gestern bei vielen Besuchern und Besucherinnen am Tag der offenen Türe auf dem neu gestalteten Festareal. Und nicht wenige Schwingerfreunde rückten mit ihrem Billett an und «testeten» den ihnen zugeteilten Sitzplatz. «Unsere Plätze sind nur um wenig verschoben worden, wir sind zufrieden», meinten etwa der Alpnacher Peter Jöri oder Bruno Arnold aus Wilen.

Mit Investitionen von knapp 1,4 Millionen Franken wurden in den vergangenen elf Monaten die Schwingplätze vergrössert und gleichzeitig die Infrastrukturen «zweckmässig erneuert», sagte OK-Präsident Walter von Wyl gestern.

Die neue Naturarena umfasst 5100 Sitzplätze und rund 1200 Stehplätze. Rechts im Bild die neue Tribüne für 800 Personen, die nach dem Fest jeweils wieder abmontiert wird. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
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Die vier von neun auf zwölf Meter Durchmesser vergrösserten Schwingplätze sind eingezeichnet. Es fehlt noch die grüne Wiese, da der lange Winter und das folgende schlechte Wetter ein rechtzeitiges Ansäen verhinderten. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Einige hundert Personen nahmen auf der Tribüne während der Einweihung Platz. Vorne links der Lungerer Gemeindepräsident Sepp Vogler. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Neben der Schweizer Fahne flattern die Fahnen der Kantone Obwalden, Nidwalden und Bern über dem Schwingplatz. Die Brünig-Arena, die auf Lungerer Boden liegt,  gehört zu zwei  Dritteln dem Ob- und Nidwaldner Schwingerverband und zu einem Drittel der Schwingersektion Hasliberg. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Nach der Einweihung der Anlagen durften sich die Mitglieder des Organisationskomitees, der Baukommission und die Architekten als Dank und Anerkennung mit einem Brünig-Kranz schmücken lassen. Besonders verdient um den Brünig-Schwinget hat sich der Lungerer Mathias Ming sen. gemacht: Er war viele Jahre OK-Präsident und präsidiert nun die Baukommission für die Neugestaltung der Arena. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Unter den Besuchern waren nicht wenige, die eine Woche vor dem Brünigschwinget vom 28. Juli ihren Sitzplatz erkundeten, wie auf dem Bild der Alpnacher Peter Jöri, der seit rund 15 Jahren Stammgast am Schwinget ist. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Reger Betrieb herrschte am Tag der offenen Tür in der Festwirtschaft, im Freien und im grossen Festzelt. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Nach der Einweihung der Anlagen durften sich die Mitglieder des Organisationskomitees, der Baukommission und die Architekten als Dank und Anerkennung mit einem Brünig-Kranz schmücken lassen. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Eingeweiht wurde die Anlage am Samstag vom Lungerer Pfarreileiter Walter Baumann. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Architekt Ernst Spichtig erzählt die Baugeschichte. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Bild: Robert Hess / Neue OZ
Der Blick auf die Schwingarena vom höchsten Punkt aus; den Stehplätzen. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Die neue Tribüne auf dem Brünig. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Die neue Tribüne für das Brünig-Schwinget. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Die Garderobe ist ebenfalls neu. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Schwinger Peter Imfeld aus Lungern in der neuen Garderobe vom ISV in der neuen Brünig Schwingarena. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Von der Brünigstrasse her ist die neue Schwingarena kaum zu übersehen. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Der Blick von der neuen Tribüne auf die Arena. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Bruno Arnold (links) und Hubert Steinmann besichtigen die Arena und suchen sich schon mal ihre Plätze zum Probe sitzen. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)
Blick in die neue Schwingarena auf dem Brünig am 16. Juli 2013. Am Samstag, 20. Juli zwischen 11 und 18 Uhr ist Tag der offenen Türe. Um 14 Uhr wird der Festplatz eingeweiht. (Bild: Franz Niederberger)
Blick in die neue Schwingarena auf dem Brünig am 16. Juli 2013. (Bild: Franz Niederberger)
Blick in die neue Schwingarena auf dem Brünig am 16. Juli 2013. (Bild: Franz Niederberger)
Blick in die neue Schwingarena auf dem Brünig am 16. Juli 2013. (Bild: Franz Niederberger)
Blick in die neue Schwingarena auf dem Brünig am 16. Juli 2013. (Bild: Franz Niederberger)
27. Mai 2013: Die Arbeiten an der Brünig-Arena sind im Zeit- und Kostenplan. (Bild: PD/ Werner von Moos)
Betonierung der neuen Arena. (Bild: PD)
Die Arena aus der Vogelperspektive (Bild: PD)
Das Dach der neuen Brünig-Arena. (Bild: PD)
Der Rohbau des Hauptgebäudes. (Bild: PD)
So soll die neue Brünigarena dereinst aussehen. (Bild: PD)
So soll die neue Arena dereinst aussehen. (Bild: PD)
So hat die Arena im Sommer 2012 ausgesehen. (Bild: PD)

Die neue Naturarena umfasst 5100 Sitzplätze und rund 1200 Stehplätze. Rechts im Bild die neue Tribüne für 800 Personen, die nach dem Fest jeweils wieder abmontiert wird. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Verband stellt Forderungen

Mit der Neugestaltung der Arena erfüllte das OK Brünigschwinget verschiedene Auflagen des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) zur Verbesserung der Sicherheit, so Baukommissionspräsident Mathias Ming sen. Hauptauflage war die Vergrösserung der Schwingplätze von bisher 9 auf neu 12 Meter Durchmesser. Zudem muss zwischen den einzelnen Plätzen der notwendige Sicherheitsabstand gewährleistet sein. Um diesen Verbandsauflagen nachzukommen, musste die bisher zur Verfügung stehende Fläche für neu vier Schwingplätze à 12 Meter Durchmesser vergrössert werden.

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