BRÜNIG: Matthias Sempach gewinnt das Brünigschwinget

Für die Innerschweizer gab es am Sonntag auf dem Brünig keinen Festsieg. Der Alchenstorfer Matthias Sempach gewinnt das Brünigschwinget. Rund 6'200 Zuschauer liessen sich das Schwingfest in der neuen Arena nicht entgehen.

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Matthias Sempach feiert seinen Festsieg am Brünigschwinget. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Matthias Sempach feiert seinen Festsieg am Brünigschwinget. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Im Schlussgang griffen Florian Gnägi und Matthias Sempach zusammen. Nach sieben Minuten bezwang Sempach seinen Verbandskollegen mit einem Gammen. Er setzte somit die Berner Siegesserie fort, nachdem Vorjahressieger Christian Stucki wegen einer Fussverletzung ausgefallen war. Sempach siegte mit insgesamt 59.50 Punkten souverän. Der Berner gewann alle sechs Gänge und erzielte in vier von sechs Gängen die Höchstpunktzahl, so auch im Schlussgang. Die anderen drei Gänge mit der Note zehn gewann er gegen Benji von Ah aus Giswil, Peter Imfeld aus Lungern und Adi Laimbacher aus Schwyz. Den Bernern war es vor allem am Vormittag nach Wunsch gelaufen, den Rivalen aus der Innerschweiz erst in der zweiten Tageshälfte.

9 Kränze für die Innerschweizer

Zum Festsieg reichte es nicht, die Innerschweizer sicherten sich aber total neun Kränze. Erfolgreichster Schwinger aus der Zentralschweiz war Martin Koch aus Schlierbach auf dem zweiten Platz. Er verlor einzig seinen ersten Gang. Auf Rang vier platzierten sich Christian Schuler aus Rothenthurm, Adi Laimbacher und Peter Imfeld. Auf dem fünften Rang sicherten sich Marcel Mathis aus Büren, Alexander Vonlaufen aus Beckenried und Andreas Ulrich aus Gersau ebenfalls einen Kranz. Mathis sorgte für ein Highlight aus Innerschweizer Sicht, als er im vierten Gang den Schwingerkönig Kilian Wenger bezwang. Auch Mike Müllestein aus Steinerberg auf Rang sechs und Stefan Arnold aus Attinghausen auf dem siebten Platz holten sich die Auszeichnung.

Rangliste: 1. Matthias Sempach 59,50. 2. Martin Koch 58,00. 3. Florian Gnägi 57,50. 4. Christian Schuler, Adi Laimbacher und Peter Imfeld, je 57,25. 5. Marcel Mathis, Matthias Glarner, Simon Anderegg, Alexander Vonlaufen, Matthias Siegenthaler und Andreas Ulrich, je 57,00. - Ferner: 7. Kilian Wenger 56,50.

sda/pd/spe