«BRÜNIG OUTDOOR»: Pro Natura sorgt sich um das Wild

Bei «Brünig Outdoor» wurden Zugeständnisse an den Umweltschutz gemacht. Diese gehen Pro Natura aber noch zu wenig weit.

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Visualisierung des Projekts «Brünig Outdoor». (Bild pd)

Visualisierung des Projekts «Brünig Outdoor». (Bild pd)

Die 30-tägige Einsprachefrist für das Projekt «Brünig Outdoor, Viewpoint» des Bauunternehmers Bruno Birrer endet am Montag. Bisher liegt laut Auskunft der Gemeinde Lungern eine Einsprache vor: die der Naturschutzorganisation Pro Natura. «Das Projekt gefährdet den Wildwechsel», begründet Hanspeter Rohrer, Geschäftsleiter von Pro Natura Unterwalden, die Einsprache.

Einem Gutachten zufolge bietet das Gebiet rund um den Chälrütirank sehr gute Lebensbedingungen für Rehe, Gämse und Rothirsche. Eine entsprechende Bedeutung komme darum auch dem sogenannten Wildwechsel zu. Wegen der vielen baulichen Eingriffe könne das Wild zwischen Lungern und der Passhöhe des Brünigs nur noch beim Chälrütirank die Strasse überqueren. «Damit sind unserer Ansicht nach die Kriterien erfüllt, um hier neu von einem überregionalen Wildkorridor zu sprechen.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.