BRÜNIGBAHN: Fuchs, Bär und Hirsch an der Bahnstrecke

Wilde Tiere säumen neuerdings die Zentralbahn-Strecke zwischen Giswil und Meiringen. Sie sind zwar nicht lebendig, aber lebensecht.

Drucken
Teilen
Sepp Schurtenberger montiert an der Bahnstrecke in Giswil einen Fuchs. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Sepp Schurtenberger montiert an der Bahnstrecke in Giswil einen Fuchs. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Wer mit der Bahn über den Brünig fährt, sollte diesen Sommer seine Lektüre beiseite legen und stattdessen  aufmerksam aus dem Fenster schauen. Entlang des Schienenstrangs gibts nämlich allerlei Wildtiere zu entdecken. Aus einheimischem Lärchenholz bereichern nun Murmeltier, Adler, Fuchs, Dachs, Eule, Gämse, Steinbock, Reh, Hirsch, Luchs, Hase, Eichhorn und Bär die Fahrt. Sie sind nicht echt, aber mit Handarbeit aus Holz geschnitzt und lebensgross.

Hinter der Idee steht der Giswiler Zugbegleiter Jakob Enz (45). Der Naturliebhaber reichte sein Konzept im Rahmen eines Wettbewerbs ein, den die Zentralbahn unter ihren Mitarbeitern lanciert hatte.

Schätzungsweise rund 450'000 Fahrgäste werden die Kunstwerke noch bis am 25. Oktober sehen. Danach werden sie eingelagert, um sie vor Witterungsschäden zu schützen. Auf diese Weise sollen die Tiere während der Sommermonate noch rund zehn Jahre «ausgesetzt» werden können.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.