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Brunni-Bahnen Engelberg AG meldet Rekordergebnis

Das Geschäftsjahr 2017/18 war das beste in der Geschichte des Bahnunternehmens. Der Gesamtumsatz stieg auf 6,79 Millionen Franken, der Gewinn auf über eine Viertelmillion.
Martin Uebelhart
Die Brunni-Seilbahn auf der Fahrt zwischen Engelberg und Ristis. Bild: Urs Flüeler / Keystone (Engelberg, 4. Juli 2018)

Die Brunni-Seilbahn auf der Fahrt zwischen Engelberg und Ristis. Bild: Urs Flüeler / Keystone (Engelberg, 4. Juli 2018)

Sommerangebote steigern den Gewinn der Brunni-Bahnen Engelberg AG. (Bild: PD)

Sommerangebote steigern den Gewinn der Brunni-Bahnen Engelberg AG. (Bild: PD)

Zum hervorragenden Ergebnis im per Ende April abgeschlossenen Geschäftsjahr hätten sowohl die Winter- als auch die Sommersaison gleichermassen beigetragen, schreibt die Brunni-Bahnen Engelberg AG in einer Medienmitteilung. Der seit 2012 ungebrochen positive Trend der Sommersaison, mit stetig steigenden Umsätzen und Erträgen, habe sich auch im Geschäftsjahr 2017/18 fortgesetzt. Der Verkehrsumsatz im Sommer habe in den letzten fünf Jahren um insgesamt 22 Prozent gesteigert werden können.

Geschäftsführer Thomas Küng freut sich darüber, dass die Sommersaison erstmals gleich grossen Anteil am Umsatz hatte – und das trotz einer guten Wintersaison. Der Sommer dürfte laut Küng weiterhin wichtiger werden. «Ich gehe davon aus, dass der Sommer den Winter übertrumpfen wird, wenn er weiter so wächst», sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. «Es wird aber nie so sein, dass wir auf eine Saison verzichten könnten», betont er. «Wir brauchen das ganze Jahr über eine gute Auslastung.» Die Wintersaison sei allerdings mehr abhängig vom Wetter und insbesondere der Schneesituation, so Küng weiter. «Im Sommer stellen wir ein lineares Wachstum über die vergangenen Jahre fest. In der Wintersaison zeigt diese Linie mehr Ausschläge». Der vergangene Winter sei zwar nicht rekordverdächtig gewesen, «doch ein guter Winter und ein Rekordsommer reichen auch für ein Rekordergebnis.»

5,5 Prozent mehr Umsatz als im Jahr 2015

Und das schlägt sich in den Zahlen nieder. Insgesamt besuchten im Geschäftsjahr 2017/18 laut der Medienmitteilung 219'350 Gäste das Brunni und die Klostermatte und machten über eine Million Fahrten auf den Transportanlagen im Gebiet. Mit insgesamt 6,79 Millionen Franken. konnte der Gesamtumsatz gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2015 nochmals um 5,5 Prozent gesteigert werden. Der Verkehrsertrag beträgt rund 4 Millionen und die Gastronomiesparte steuerte 2,16 Millionen an den Gesamtumsatz bei. Das Ebitda – der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – macht einen Anteil von 24,4 Prozent am Gesamtumsatz aus, was laut den Brunni-Bahnen über dem Branchendurchschnitt liege.

Unter dem Strich resultierte für das Geschäftsjahr 2017/18 trotz höherer Abschreibungen ein Gewinn von gut 285'000 Franken, rund 18-mal mehr als im Vorjahr und rund 30 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015. Dieses ziehen die Brunni-Bahnen auch deshalb vor allem für Vergleiche heran, weil das Geschäftsjahr 2106/2017 aufgrund der Verschiebung des Jahresabschlusses 16 Monate umfasste und nur bedingt mit dem aktuellen Ergebnis verglichen werden kann.

Bei den Frequenzen hätten die Brunni-Bahnen durchaus noch Luft nach oben, findet Küng. «Die Herausforderung liegt darin, die Gästezahlen auch unter der Woche oder bei schlechterem Wetter zu steigern. Immer öfter kommen viele Leute an den gleichen Tagen, was sich dann auch schon mal durch etwas längere Wartezeiten bemerkbar macht.»

Das Ergebnis unterstreiche im Weiteren, dass man nicht aus einer Position der Schwäche Gespräche zu einer allfälligen Fusion mit den Titlis-Bahnen aufgenommen habe. «Im Gegenteil, wir sind kerngesund.» Vor einem Monat hatten die Brunni-Bahnen und die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis bekannt gegeben, eine Fusion zu prüfen (siehe Linkbox).

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