Brunni-Bahnen fahren die Preise runter

Die Brunni-Bahnen senken die Preise für Tageskarten. Damit will das Skigebiet mehr Leute und besonders Familien anziehen.

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Die Brunni-Bahn an einem schönen Wintertag 2011. (Bild: PD)

Die Brunni-Bahn an einem schönen Wintertag 2011. (Bild: PD)

Die Brunni-Bahnen haben bereits Ende Mai beschlossen, die geplante Erneuerung der 3er-Sesselbahn Ristis–Brunnihütte für rund 7 Millionen Franken vorläufig zu sistieren. Investiert wird aber trotzdem. Und zwar 6 Millionen Franken gestaffelt über die nächsten fünf Jahre in familienfreundliche Angebote. So gelingt dem Engelberger Bergbahnbetreiber, was in Zermatt und Co. undenkbar scheint: In der Wintersaison werden die Preise für die Tageskarten gesenkt – Einzelfahrten bleiben gleich.

Neu kostet die Brunni-Tageskarte für Erwachsene 42 statt 44 Franken, für die Benutzung der Liftanlagen auf der Klostermatte gar nur noch 22 anstelle von 28 Franken. «Der Gast kann so einen schönen Batzen sparen», ist Geschäftsführer Thomas Küng überzeugt. Eine Familie mit zwei Kindern fahre so auf der Klostermatte für 76 Franken einen Tag lang Ski oder Snowboard.

Allgemein möchten sich die Brunni-Bahnen neu ausrichten: «Wir konzentrieren uns nicht zu stark auf die Wintersaison, sondern verfolgen eine Ganz-Jahres-Strategie», so Thomas Küng weiter. «Wir haben ein sehr schönes Skigebiet, das wir auch weiterhin pflegen werden. Mit unseren acht Pistenkilometern können und wollen wir aber nicht mit den Grossen mithalten.» Vielmehr sollen der «gemütliche» Skifahrer, Familien mit Kindern oder auch Senioren angesprochen werden.

Christoph Riebli

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