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Büro und Detailhandel: 130 junge Berufsleute feierten in Sarnen

Neue Berufsleute aus Büro und Detailhandel feierten in Sarnen ihr Abschlussdokument und wurden dafür gefeiert.
Primus Camenzind
Freude pur an der Lehrabschlussfeier in Sarnen. (Bilder: Manuela Jans-Koch, 5. Juli 2019)

Freude pur an der Lehrabschlussfeier in Sarnen. (Bilder: Manuela Jans-Koch, 5. Juli 2019)

«Das dürfte heute wieder richtig heiss werden», sagte eine Besucherin beim Eintritt in die Aula Cher im Obwaldner Kantonshauptort in Sarnen am Freitagabend. Die Dame dachte dabei nicht an die jungen Menschen und ob diese ihre Lehrabschlussprüfung bestanden hätten oder nicht. Sie befürchtete die Temperatur im prall gefüllten Saal. Umsonst, denn die Aula garantierte trotz der sommerlichen Hitze im Freien eine in allen Teilen angenehme feierliche Veranstaltung.

Rund 130 junge Frauen und Männer fanden sich zusammen mit Familien, Ausbildnern, Berufskolleginnen und -kollegen sowie Bekannten und Freunden in der attraktiv dekorierten Aula ein. Sie alle wurden von der Funk-Band Metro Monkeys und ihrer Sängerin Laura mit dem Song «Guesthouse» musikalisch eingestimmt und von Urs Burch, Amtsleiter Berufsbildung Obwalden, begrüsst. Burch rief die jungen Berufsleute dazu auf, «bei nächster Gelegenheit der einen oder anderen Ihnen wichtigen Person für die Unterstützung zu danken». Er stellte fest, dass ohne ein gutes Umfeld das Projekt Lehrabschluss wohl für alle ein schönes Stück schwieriger geworden wäre.

Verbunden mit der wirklichen Welt

Der Obwaldner Ständerat Erich Ettlin wurde in der Folge «online» per Video-Botschaft angekündigt. «Nein, so machen wir es nicht», bekräftigte der Festredner dann selber. «Heute gibt es keine digitale Ansprache, nicht online, sondern wir sind für ein paar Stunden offline.» Man sei jetzt verbunden mit der wirklichen Welt, nämlich hier im Saal mit der Familie, mit Freunden, Lehrerinnen und Lehrern.

«Es ist vor allem ein Freudentag für euch», sagte Ettlin. Ich bin stolz auf alle, die – wie ich vor 38 Jahren – einen Lebensabschnitt erfolgreich beendet haben und uns allen nun als ‹Profi› zur Verfügung stehen.» Ettlin wagte einen kühnen Blick in die Zukunft: «Eure Berufe wird es so in 20, aber bestimmt in 38 Jahren sicher nicht mehr geben.» Man gehe nämlich davon aus, dass 60 Prozent der Absolventen einer Lehre bei ihrer Pensionierung in einem Beruf arbeiteten, den es heute noch gar nicht gebe. Was allerdings bleiben werde, sei die Wertschätzung zwischen Menschen. Ausserdem sei «Vertrauen die Währung der Zukunft» bekräftigte der Festredner.

Festredner Ständerat Erich Ettlin.

Festredner Ständerat Erich Ettlin.

Umarmungen und Küsschen

Die Bildungsdirektoren von Nid- und Obwalden, Res Schmid und Christian Schäli, empfingen in der Folge die Diplomandinnen und Diplomanden auf der Cher Bühne, um ihren die begehrten Abschlussdokumente zu überreichen. Sie alle waren elegant oder sogar festlich gekleidet, hatten für die beiden Regierungsräte ein freundliches und dankbares Lächeln übrig und strahlten über beide Ohren. Und als sie sich im Publikum wieder neben ihre Angehörigen setzten, waren spontane Umarmungen und herzliche Küsschen die Regel. Auf dem Schulhausplatz war ein Volksapéro angesagt. Auf dem Weg dorthin klang den Anwesenden das letzte Lied der flotten Band noch in den Ohren.

Mehr über die Lehrabschlussfeiern und alle Namen lesen Sie am Samstag in unserer Beilage.

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