Chinese steigt in die lokale Baubranche ein

Einer der reichsten chinesischen Geschäftsmänner kauft sich beim Sarner Generalunternehmen Eberli ein. Beide Partner wollen hoch hinaus.

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Geschäftsmann und Multimillionär: Yunfeng Gao. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Geschäftsmann und Multimillionär: Yunfeng Gao. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Erstmals hat China mehr Geld in Europa investiert als umgekehrt. Allein 2011 gingen Unternehmen und Staatsfonds aus der Volksrepublik für umgerechnet mehr als 13 Milliarden Franken auf Einkaufstour. So auch Yunfeng Gao. Er ist nach der «Forbes»-Liste nicht nur einer der reichsten Chinesen, sondern interessiert sich für die Schweiz als lohnendes Investitionsobjekt. Der 46-Jährige hatte bereits im Sommer beim Kauf des Hotels Europäischer Hof in Engelberg von sich reden gemacht. Dort entsteht ein zusammenhängender Luxus-Komplex für 100 Millionen Franken. Jetzt überrascht Yunfeng Gao mit der Mitteilung, dass er sich beim Generalunternehmen Eberli einkauft.

Chinesische Touristen anlocken

Wie viele Millionen er dafür hinblättert, ist zwar Betriebsgeheimnis. Doch laut Toni Bucher, CEO von Eberli, verfolgt der chinesische Investor klare Renditeziele. Vor allem die chinesischen Touristen der zweiten Generation will der gewiefte Unternehmer mit dem Schweizer Luxushotel in Engelberg anlocken. Wenn sich bis 2020 das durchschnittliche Einkommen der Chinesen wie angekündigt verdoppeln sollte, könnte er schon bald davon profitieren.

Rainer Rickenbach

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