Christian I. gibt den Startschuss zur Alpnacher Fasnacht

Die Fasnachtseröffnung der Tschyfärä-Zunft zog zahlreiche Zuschauer an.

Richard Greuter
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Christian I. flankiert von Beat Niderberger (links) und Patrick von Atzigen auf dem Marsch vom Restaurant Pfistern zum Schulhaus. (Bild: Richard Greuter (Alpnach, 12. Januar 2019))

Christian I. flankiert von Beat Niderberger (links) und Patrick von Atzigen auf dem Marsch vom Restaurant Pfistern zum Schulhaus. (Bild: Richard Greuter (Alpnach, 12. Januar 2019))

Mit einem grossartigen Guggenkonzert eröffnete die Alpnacher Tschyfärä-Zunft die diesjährige Fasnacht. Die «Städer Schränzer» und die «Seegusler», beides einheimische Guggen zeigten, dass sie in den vergangenen Tagen fleissig geübt und auch Neues einstudiert hatten. Mittendrin Zunftmeister Christian I. (Christian Limacher), der die kakofonischen Klänge genoss und sich mit seinen Begleitern unterhielt.

Später wies er in einer kurzen Wortmeldung auf die Schwierigkeit hin, ein passendes Motto zu finden. Da das Naheliegende manchmal am nächsten sei, wählte der Bauernsohn, der seit 12 Jahren eine Schreinerei führt, das Motto «Buirähof». In Anspielung auf die Sendung «Bauer ledig sucht», erkennbar an der Fasnachtsplakette in Form eines Käseviertels, meinte der Fasnachtsherrscher: «Wenn das Motto schon Bauernhof ist, muss der Bauer ledig sein.» Zur Vorbereitung half Christian I. bei seinem Bruder einige Tage beim Melken und Misten aus.

Viele Zuschauer feiern bei der Fasnachtseröffnung mit. (Bild: Richard Greuter (Alpanch, 12. Januar 2019))

Viele Zuschauer feiern bei der Fasnachtseröffnung mit. (Bild: Richard Greuter (Alpanch, 12. Januar 2019))

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den neuen Zunftmeister mal näher zu betrachten. Mit dabei war der gesamte Hochadel der Obwaldner Fasnacht. Die befreundeten Zunftmeister Beat I., Max III., Myri I. feierten mit Christian I. Sie alle genossen die Eröffnungsfeier, die vom Zeremonienmeister Markus Liniger, der die Gäste begrüsste, kommentiert wurde. Einige tanzten nach den rhythmischen Klängen oder genossen einen wärmenden Kaffee.