CSP nimmt sich Alterspolitik an

Die Alterspolitik soll aktiv gestaltet und eine Gesamtstrategie erarbeitet werden – fordert die CSP. Und nimmt den Kanton Obwalden in die Pflicht.

Matthias Piazza
Drucken
Teilen
Die Zahl pflegebedürftiger Betagter in Obwalden soll sich laut Prognose bis 2020 annähernd verdoppeln. (Bild: Keystone)

Die Zahl pflegebedürftiger Betagter in Obwalden soll sich laut Prognose bis 2020 annähernd verdoppeln. (Bild: Keystone)

«Wo bleibt das Selbstverständnis und die Verantwortung des Kantons?», fragt der Kernser CSP-Kantonsrat Peter Wechsler in seiner Motion. Darin fordern er und weitere Mitunterzeichnende aus der CSP-Fraktion, dass Obwalden die Alterspolitik aktiv gestaltet und eine Gesamtstrategie erarbeitet, um die Betreuung und die Versorgung der älteren und hochbetagten Mitmenschen auch in Zukunft sicherzustellen.

Im Kanton Obwalden ist die Zuständigkeit der Pflegeheime den Gemeinden zugeordnet. Eine Studie geht davon aus, dass sich die Anzahl pflegebedürftiger Betagter in Obwalden im Vergleich zu heute bis zum Jahr 2020 annährend verdoppeln und bis 2035 fast verdreifachen wird. Gesellschaftspolitische Veränderungen in diesem Ausmass können nach Ansicht der Motionäre nicht alleine den Gemeinden überlassen werden.

Verlangt wird, dass der Kanton das Heft in die Hand nimmt. Die Regierung beantragt dem Kantonsrat, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.