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CVP Obwalden sagt Ja zum Geldspielgesetz

Zur Vollgeldinitiative beschloss die Partei die Nein-Parole.

Die CVP Obwalden hat an ihrem ordentlichen Parteitag den Jahresbericht und die Rechnung genehmigt. Ebenso wurden das Parteipräsidium und die Mitglieder der Geschäftsleitung wiedergewählt, sowie die Rechnungsrevisoren und die Delegierten der CVP Schweiz. Als Ersatz für die zurückgetretenen Delegierten stellten sich neu Raphael Disler (Sarnen), Roger Gasser (Giswil) und Remo Kuster (Alpnach) zur Verfügung.

Abschied von Kantonsräten und Regierungsrat

In seinem Rückblick verabschiedete Fraktionspräsident Marcel Jöri sieben Kantonsrätinnen und Kantonsräte, welche in der nächsten Legislaturperiode dem Rat nicht mehr angehören werden. Die drei Frauen und vier Männer bringen es gemeinsam auf 58 Jahre politisches Engagement im kantonalen Parlament. Davon entfallen 16 Jahre alleine schon auf die frühere Fraktionspräsidentin Lucia Omlin aus Sachseln.

Die Verabschiedung von Niklaus Bleiker, der nach 14 Jahren als Regierungsrat ebenfalls auf Ende des Amtsjahres aus diesem Amt scheidet, übernahm sein Ratskollege Christoph Amstad. Standortpromotion, Tourismus und Flugplatz Alpnach nannte er als drei der wichtigsten Eckpunkte während seinem Wirken als Volkswirtschaftsdirektor.

Die erstmals in Obwalden durchgeführte Online-Umfrage habe zu interessanten Erkenntnissen geführt, wie Parteipräsident Bruno von Rotz sagte. Die Vorbereitung der kantonalen Erneuerungswahlen habe einmal mehr gezeigt, dass politische Arbeit viel Ausdauer, zuweilen Hartnäckigkeit und Knochenarbeit erfordere.

Im zweiten Teil der Versammlung wurden die Parolen gefasst zu den zwei eidgenössischen Vorlagen vom 10. Juni. Die Vollgeldinitiative wurde von Landstatthalter Niklaus Bleiker vorgestellt. Er wies daraufhin, dass noch kein Land je ein ähnliches Experiment gewagt hat. Nationalrat Karl Vogler (CSP) legte sich für das Geldspielgesetz ins Zeug, für welches er sich bereits in der parlamentarischen Debatte stark engagiert hatte. Der Wegfall der Beiträge an kulturelle und sportliche Veranstaltungen wäre empfindlich spürbar. Die Mitglieder der CVP folgten den Empfehlungen der Referenten mit wenigen Gegenstimmen. Sie fassten die Nein-Parole zur Vollgeldinitiative und empfehlen das Geldspielgesetz zur Annahme. (pd/red)

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