Das Kloster und der Wein

Drucken
Teilen

Ab 1433, nach dem Verkauf des Rebguts am Bielersee (siehe Haupttext), versuchte das Kloster Engelberg in Küsnacht am Zürichsee und zwischen 1418 und 1579 zudem in Küssnacht am Rigi Wein zu produzieren. Dies scheiterte allerdings in beiden Fällen. Wie in anderen Klöstern üblich, bezog man auch in Engelberg damals Wein von anderen Klöstern und privaten Händlern. Im 17. Jahrhundert setzte ein reger Handel von Käse aus dem Klosterdorf nach Italien ein, im Gegenzug gelangte über die Säumerwege Wein nach Engelberg. Anfang 2016 begannen dann die Verhandlungen für den Rückkauf des Rebguts bei Biel. Die Verhandlungen, an denen auch Kellermeister Pater Patrick Ledergerber und Geschäftsführer Daniel Amstutz teilnahmen, seien «intensiv, jedoch jederzeit partnerschaftlich und positiv für alle Beteiligten gewesen», berichten die Verantwortlichen. (red)