Das «Schneeparadies» wird abgespeckt

Das Projekt Schneeparadies braucht mehr Zeit als geplant. Die Promotoren mussten über die Bücher und den grossen Plan etwas einschränken.

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Schneesportler auf einer Sesselbahn auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Schneesportler auf einer Sesselbahn auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Um den geplanten Zusammenschluss der Skigebiete Engelberg, Melchsee-Frutt und Meiringen-Hasliberg ist es still geworden. Vor rund einem Jahr haben die Naturschutzorganisationen und Vertreter der Bergbahnen letztmals miteinander gesprochen. «Seither haben wir nichts mehr gehört», sagt der Geschäftsführer von Pro Natura Unterwalden, Hanspeter Rohrer.

Als 2003 die drei Bergbahnunternehmen ihre Pläne erstmals kommunizierten, war noch von einem möglichen Baubeginn 2012 die Rede. Heute ist klar: Falls das Schneeparadies realisiert werden kann, vergehen sicher noch ein paar Jahre, bis zwischen dem Jochpass, der Engstlenalp und der Tannalp baulich etwas passiert.

Die Promotoren mussten das Projekt überarbeiten und reduzieren, damit sie die raumplanerischen Vorgaben erfüllen können. Dies bestätigen Recherchen unserer Zeitung. Der Mediensprecher der federführenden Titlis-Bahnen, Peter Reinle, sagt dazu: «Wir planen nun sechs statt acht neue Sessellifte und eine Pendelbahn.» Auch rechne man nur noch mit 24 statt 48 neuen Pistenkilometern.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».