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Das sieht die Vorlage vor

Die Gemeinden werden mit der Änderung im Bildungsgesetz verpflichtet, «eine dem Bedarf entsprechende Anzahl Betreuungsplätze» anzubieten. Sie kann dafür auch Betreuungseinrichtungen mit einem Leistungsauftrag einsetzen. Auch Tagesfamilien können die Aufgabe übernehmen. Folgende Angebotsmodule verlangt der Gesetzgeber: Betreuung vor der Schule (ab 7 Uhr) mit Morgenessen, über Mittag mit Verpflegung samt Ruhe- und Bewegungszeit, während der Schulzeit am Nachmittag und nach der Schulzeit bis 18 Uhr. Während der Schulferien sind die Angebote nicht zwingend. Für die Kosten haben «in erster Linie die Erziehungsberechtigten» aufzukommen. Die Beitragshöhe richtet sich nach steuerbarem Einkommen und Vermögen. Der Kanton legt für jedes der Angebotsmodule Normkosten fest, welche Personal-, Sach- und Raumkosten decken müssen. Die Differenz zwischen diesen Normkosten und dem Elternbeitrag ist von der Wohngemeinde zu übernehmen, daran beteiligt sich der Kanton mit 40 Prozent. Die Details werden in Ausführungsbestimmungen der Regierung noch definitiv verabschiedet. Gemäss dem aktuellen Entwurf betragen die Kosten für einen ganzen Tag 90 Franken (Morgen 18, Mittag 24, Nachmittag 24, Abend 24). Für mehrere Kinder pro Familie gibt es Rabatt. Ein Bedarf für ein Modul gilt als ausgewiesen, wenn mindestens fünf Kinder zu betreuen sind. Bei geringerer Nachfrage muss kein Angebot gemacht werden. Gemeinden, die keine Module anbieten, haben den Bedarf danach jedes Jahr neu abzuklären.(mvr)

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