Das Sportvalley stirbt schon nach fünf Jahren

Aus fürs Sportvalley: Was vor fünf Jahren als grosses Projekt von Bund und Kanton gestartet wurde, lässt sich auf privater Ebene nicht mehr finanzieren.

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Thomas Meierhofer, Geschäftsführer von Sportvalley Obwalden. (Bild Archiv Neue OZ)

Thomas Meierhofer, Geschäftsführer von Sportvalley Obwalden. (Bild Archiv Neue OZ)

Noch Ende 2007 hatten die Verantwortlichen von Sportvalley und Bund gehofft, das Projekt könnte weiterleben. Die Idee vor fünf Jahren war gewesen, einen Anschub zu geben für eine Organisation, die Obwalden zu einem Kompetenzkanton in Sachen Sport machen sollte. 1,1 Millionen Franken wurden damals an Mitteln von Bund, Kanton und der Wirtschaft in Aussicht gestellt – verbunden immer mit der Auflage, dass das Projekt dann selbsttragend weitergeführt werden müsste.

Minimalbudget nicht möglich
Das ist gescheitert. Selbst ein Minimalbudget von 100'000 Franken pro Jahr war nicht zu beschaffen, sagt Sportvalley-Geschäftsführer Thomas Meierhofer. Er begründet die ablehnende Haltung der Wirtschaft stark mit noch immer grossen Vorurteilen, die auf der Zeit des harzigen Starts des Projekts fussten. Weiterleben wird das Sportvalley künftig noch in Form einer regionalen Kommunikationsplattform auf einer Internetseite.

Markus von Rotz


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung