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Departementsverteilung der Obwaldner Regierung wirft keine Wellen

Die Frage, welcher Regierungsrat welches Departement im Kanton Obwalden führt, hat es am Donnerstag ins Parlament geschafft. Eine Interpellation hatte eine mögliche Rochaden in den Raum gestellt. Für Diskussionsstoff sorgte der Vorstoss allerdings nicht.

(sda) Ob die Departemente nach den Stärken und Kompetenzen der Regierungsratsmitglieder verteilt seien, wollte Interpellant Hampi Lussi (CVP) mit seinem Vorstoss wissen. Der Regierungsrat strahle derzeit keine grosse Souveränität aus, sagte er. Bei problematischen Dossiers wie Spital oder Finanzen seien noch keine guten Lösungen auf dem Tisch.

«In einer Firma lässt man auch nicht den Koch in der Administration arbeiten», sagte Lussi. Das sei nicht gewinnbringend. Allerdings führte er auch ins Feld, wenn jemand ein Departement nicht führen könne, so könne er auch kein anderes führen. Weil von den anderen Fraktionen keine Bereitschaft signalisiert worden sei, über die Verteilung zu beraten - zumal in einem Wahljahr - , verzichtete er auf eine Diskussion im Plenum.

Die Regierung hatte in ihrer Antwort festgehalten, die Departementsverteilung sei Sache des Regierungsrats. Die Zuweisung der Ämter werde bei der jährlichen Verteilung überprüft. Zudem seien bei den letzten Wahlen drei der fünf Regierungsräte bestätigt worden und stünden den gleichen Departementen vor, wie vor der Wahl.

Strategisch denken

Die heutige Verteilung sei eine gute Lösung, sagte Landammann Josef Hess (parteilos). Laut der Formulierung der Interpellation sei er offenbar der einzige Regierungsrat, der am richtigen Ort ist. Die Baudirektion passe zu seinem beruflichen Hintergrund, heisst es im Vorstoss.

Es sei sicher kein Schaden, wenn man einen Rucksack an beruflicher und fachlicher Erfahrung mitbringe, sagte Hess. Man müsse aber auch strategisch denken, organisieren, führen und Zusammenhänge erkennen können.

Im Wahlkampf hatte er angegeben, die Arbeit im Finanzdepartement mache ihm immer noch grosse Freude. Das einflussreiche Departement übernahm der ehemalige Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss (CVP). Über die Hintergründe der Rochade wurde offiziell nichts bekannt.

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