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Der Familientag lässt keine Wünsche offen

Flüeli-Ranft Nur wenige Anlässe innerhalb des Gedenkjahrs finden direkt im Ranft statt. Denn genau dieses Zentrum soll ein Ort der Ruhe bleiben. Eine Ausnahme bildete der Familiengottesdienst vom Samstagmorgen. Rund 300 Personen nahmen daran teil und erlebten eine besinnliche Feier, die vom Sachsler Gospelchor umrahmt wurde.

Auch der Samstagnachmittag stand in Flüeli-Ranft ganz im Zeichen der Familie. Sämtliche Obwaldner Gemeinden beteiligten sich an der Organisation und Durchführung des Familientags, rund 80 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Die liebevoll gestalteten Ateliers, verteilt im ganzen Dorf, boten den Kindern und ihren Eltern ein abwechslungsreiches Programm. Sie konnten beispielsweise meditieren, malen oder das Radbild von Bruder Klaus auf einer Wiese mit verschiedenen Naturmaterialien gestalten.

Linsensuppe direkt über dem offenen Feuer

Grossen Zulauf erlebte das Atelier der Pfarrei Sarnen und Schwendi. Hier drehte sich alles ums Essen zur Zeit von Niklaus von Flüe. Die Kinder konnten ihren eigenen Holzlöffel herstellen, ihn mit einem Brandzeichen verzieren und dann die im offenen Feuer gekochte Linsensuppe kosten. Der Obwaldner Dekan und Pfarrer Bernhard Willi zeigte sich nachmittags vollends zufrieden mit dem Verlauf des Familientags. Immerhin begann die Organisation dieses Anlasses im Rahmen des Gedenkjahrs bereits vor rund zwei Jahren. «Es war mir wichtig, dass wir speziell für Familien etwas machen», sagt Bernhard Willi. Die anderen Anlässe und Feiern während der Gedenktage vom Samstag bis Montag seien für Kinder «ja eher nicht besonders spannend», sagt der Obwaldner Dekan schmunzelnd.

600 Ballone steigen aus dem Ranft in den Himmel

Ein Höhepunkt für Bernhard Willi und das Helferteam – und besonders auch für die vielen Kinder – war es, als während des Familiengottesdiensts 600 Ballone vom Ranft aus in den Himmel stiegen. «Als ein Symbol für die Ausstrahlung dieses Orts», wie Bernhard Willi erklärt. Der Familientag solle eine «Plattform der Begegnung» für Besucher aus der Region sein, und auch Auswärtige seien herzlich willkommen. (ve)

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