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Klima im Historischen Museum Obwalden ist bedenklich

An der GV des Historsichen Vereins sind durchgeführte Sonderausstellungen thematisiert worden. Auch der Zustand des Museumsgebäudes kam zur Sprache. Der ist alles andere als gut.
Das Historische Museum in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann, 30. November 2016)

Das Historische Museum in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann, 30. November 2016)

(pd/mst) Der Historische Verein Obwalden trifft sich alle zwei Jahre zur Generalversammlung. Am vergangenen Freitag war es im Hotel Bahnhof in Giswil wieder so weit. Präsident Victor Bieri hat an der Veranstaltung Bruno Krummenacher aus seinem Amt verabschiedet. 2013 wurde dieser in den Vorstand und zum Kassier gewählt, wie es in einer Mitteilung des Vereins heisst. Dazumal habe Krummenacher erklärt, er werde diese Aufgabe für maximal zwei Jahre übernehmen. Geworden sind daraus allerdings sechs Jahre. «Ich kann Ihnen versichern, dass dies das einzige Mal ist, dass sich unser Kassier verrechnet hat», sagte der Präsident laut der Mitteilung an der GV. Als Nachfolger gewählt wurde Richard Brücker aus Giswil. Zudem ist auch Dominik Rohrer, Sachseln, in den Vorstand gewählt worden.

An der Versammlung wurde auch zurückgeblickt, so etwa auf die Sonderausstellungen: In der Ausstellung «Sagen, Mythen und Legenden» seien 2017 Obwaldner Sagen, Mythen aus dem Weissen Buch von Sarnen und Legenden um Bruder Klaus zu hören und zu lesen gewesen.

Obwaldner Sagen hätten auch in der Ausstellung «Geisterspuk – Liebeszauber – Wunderglaube» 2018 den Schwerpunkt gebildet. Die Ausstellung von 2017 sei umgestaltet und mit neuen Inhalten ergänzt worden. Ab Juni habe die Ausstellung «1918 – Spanische Grippe in Obwalden» an die vielen Grippetoten vor hundert Jahren erinnert.

Klimatische Situation im Museum «bedenklich»

Auch auf die Zahlen wurde eingegangen: Die Museumssaison 2017 sei eine der erfolgreichsten seit langem gewesen. 3009 Eintritte sind im Historischen Museum in Sarnen gezählt worden. Die neue Museumsführung über den Alltag im 15. Jahrhundert, die Zeit von Bruder Klaus, habe 2017 viele Schulklassen angelockt. Auch das Jahr 2018 dürfe als gut bezeichnet werden, es wurden 2464 Eintritte registriert.

Auch angesprochen wurde der Zustand des Museumsgebäudes. Die klimatische Situation sei unverändert und vor allem für die wertvollen gotischen sakralen Kunstwerke bedenklich. Einige Objekte müssten restauriert werden. Im Erdgeschoss sei in einer der Grossvitrinen Schimmelpilz aufgetreten. Dieser sei glücklicherweise lokal begrenzt gewesen und habe keine Schäden an Objekten verursacht, teilt der Verein weiter mit.

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