Der Kanton setzt auf Vertrauen

Am Pilatus soll eine Vereinbarung zwischen den Kanton Obwalden und den Kletterern die Wildruhe gewährleisten. Der Versuch ist auf drei Jahre befristet.

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Dieser Kletterer meistert eine schwierige Route hoch über Alpnach. (Archivbild Alexandra Wey/Neue OZ)

Dieser Kletterer meistert eine schwierige Route hoch über Alpnach. (Archivbild Alexandra Wey/Neue OZ)

Ein freiwilliger Wildschutz am Pilatus: Auf diese Karte setzt der Kanton Obwalden. Eine entsprechende Vereinbarung hat er mit der IG Klettern am Pilatus, der Korporation Alpnach als Grundeigentümerin und der Hegegemeinschaft Alpnach als gemeinsame Trägerschaft ausgearbeitet. Dies legt die Vereinbarung fest:

Das Klettern in bestehenden Routen bleibt erlaubt.

Neue Routen dürfen nur nach Rücksprache mit der Trägerschaft eingerichtet werden.

Routen und Klettergebiete dürfen nur nach Rücksprache mit der Trägerschaft publik gemacht werden.

Gibt es in Bezug auf die Wildtiere heikle Routen, kann sie die Trägerschaft zeitlich einschränken oder zurückbauen lassen.

Routen wurden entfernt

Tafeln werden die Kletterer an neuralgischen Stellen auf die Vereinbarung aufmerksam machen. Sie läuft vorerst drei Jahre und wird jedes Jahr überprüft. Wenige Routen wurden bereits zurückgebaut, so in einem Bereich, wo ein Adler jeweils brütet.

Geri Wyss

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