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Der OKB-Neubau ist aus «gutem Holz geschnitzt»

Für den neuen OKB-Hauptsitz im «Feld» wird vorwiegend Holz aus Obwalden genutzt. Dies ist einer der Trümpfe, die an der Informationsveranstaltung für Anwohner ausgespielt wurden.
Romano Cuonz
OKB-Bankratspräsident Daniel Dillier (v.l.), Direktor Bruno Thürig und Architekt Patrik Seiler zeigen ein Modell des neuen Bank-Hauptsitzes. (Bild: Romano Cuonz (Sarnen, 29. Oktober 2018))

OKB-Bankratspräsident Daniel Dillier (v.l.), Direktor Bruno Thürig und Architekt Patrik Seiler zeigen ein Modell des neuen Bank-Hauptsitzes. (Bild: Romano Cuonz (Sarnen, 29. Oktober 2018))

«Obwohl das Neubau-Projekt ‹Quadrum› uns als Bankfachleute sehr fordert, sind wir damit gut unterwegs», gab Bankratspräsident Daniel Dillier am Montagabend vor rund 100 Anwohnern des künftigen Hauptsitzes der Obwaldner Kantonalbank (OKB) bekannt. Dieser soll für rund 30 Millionen Franken im Sarner Quartier «Feld» bis 2021 realisiert werden. Gemeinsam mit OKB-Direktor Bruno Thürig und dem Architekten des Siegerprojekts, Patrik Seiler von der Seiler Linhart Architekten AG Sarnen, spielte Dillier im Mehrzwecksaal der Kantonsschule Obwalden in Sarnen die zahlreichen Trümpfe aus, die die OKB mit diesem Projekt in den Händen hält.

Angefangen beim nachgerade typisch obwaldnerischen Erscheinungsbild des Neubaus. Seiler dazu: «Der quadratische fünfstöckige Bau wird mehrheitlich aus einheimischem Holz erstellt; die Konstruktion und Stützen, aber auch Böden und Decken.» Und er nannte auch Zahlen, die überraschten: «Wir werden 1000 Kubikmeter Rundholz von Fichten und Tannen sowie 650 Kubikmeter von Eschen verbauen. Das meiste Holz kann in Obwalden geschlagen werden.» Mit zur üblichen Bewirtschaftung ausgeschiedenen Bäumen, also ohne jeden Schaden für die Wälder, wie Regierungsrat Josef Hess versicherte.

Auch auf die Wahl der Farben wurde – und wird bei der laufenden Planung – sorgsam geachtet: Die neue Bank soll ein angenehm ins Quartier passendes Bild abgeben. Bruno Thürig versicherte auch – im Sinne der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung – so weit wie irgendwie möglich, einheimisches Gewerbe zum Zuge kommen zu lassen.

Mobilitätsplanung im Zentrum

Bei den Anwohnern am meisten «punkten» konnten die Bauherren mit dem Mobilitätskonzept. «Gemäss klarer Vorgaben im Quartierplan dürfen zu Spitzenzeiten am Abend vom Gesamtgrundstück weg 168 Fahrten erfolgen», erläuterte Architekt Patrik Seiler. Sechzig Prozent davon müssten den restlichen Liegenschaften zur Verfügung stehen. Diese Prämisse führe dazu, dass vor dem neuen Bankgebäude lediglich 14 Kundenparkplätze und in der Tiefgarage 66 weitere Parkplätze für Mitarbeiter erstellt werden. Dies sei bei bis zu 165 Arbeitsplätzen eher wenig. Bruno Thürig aber erklärte, warum das Konzept dennoch aufgehe. «Viele Mitarbeiter erreichen das gut gelegene Gebäude zu Fuss oder per Velo, dazu kommt die nahe Bahnhaltestelle Sarnen Nord», sagte er. Auch seien ÖV-Abos Bestandteil des Lohns. Andererseits werde man – bei der doch tiefen Anzahl an Parkplätzen – sicher nicht ohne Bewirtschaftung durchkommen.

Nun geht es Schlag auf Schlag

Nach zehn Jahren Planung und Rechtsstreit am alten Standort will man nun keine Zeit mehr verlieren. Daniel Dillier gab den ehrgeizigen, aber seiner Ansicht nach realistischen Terminplan bekannt. «Am 22. November werden die Baugesuche unterschrieben und an die Gemeinde Sarnen weitergeleitet.» Weil diese sehr speditiv arbeite und auch von Seiten der Anwohner viel Goodwill bestehe, dürfe man den Spatenstich im Sommer 2019 planen. «Ab dann rechnen wir mit einer Bauzeit von zwei Jahren, so dass wir auf Sommer 2021 den Umzug planen können.»

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