Der OKB-Räuber muss ins Gefängnis

Raub, grobe Verkehrsdelikte, Hausfriedensbruch: Der Bankräuber, der die OKB Alpnach überfiel, muss 18 Monate ins Gefängnis.

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Der Bankräuber wurde beim Überfall am 21. Dezember 2010 in der OKB-Filiale in Alpnach fotografiert. (Bild: Kapo Obwalden)

Der Bankräuber wurde beim Überfall am 21. Dezember 2010 in der OKB-Filiale in Alpnach fotografiert. (Bild: Kapo Obwalden)

Als Person wirkt er schmächtig, zuvorkommend und harmlos. Doch die äussere Erscheinung trügt, denn er ist ein Bankräuber. Am 21. Dezember 2010 überfiel der 22-jährige Serbe, wohnhaft in Perlen, die Obwaldner Kantonalbank in Alpnach. Er gilt als Nachahmungstäter, mit den übrigen früheren Banküberfällen bei der OKB und der Raiffeisenbank in Alpnach hat er nichts zu tun. Am Mittwoch stand er vor dem Kantonsgericht Obwalden.

Bei der Urteilsbegründung sprach Gerichtspräsident Guido Cotter dem Bankräuber in väterlicher Art ins Gewissen: «Ihre Tat ist keine Jugendsünde, und Ihr Verschulden ist gravierend.» Das Urteil: drei Jahre Gefängnis, davon die Hälfte unbedingt. Zudem muss der Verurteilte alle Kosten übernehmen, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies ermöglichen – je rund 10'000 Franken an Gerichtskosten, Entschädigung für den Verteidiger und Prozessentschädigung an die OKB sowie ein Schadenersatz an die OKB von 8000 Franken. Über eine Ausweisung entscheidet das Amt für Migration Luzern, da er im Kanton Luzern wohnt.

Kurt Liembd

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