Der Sonderfall Engelberg ist Geschichte

In Engelberg sollen bei der Wildruhe die gleichen Bestimmungen gelten wie in anderen Teilen des Kantons. Wieder läuft eine Vernehmlassung.

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Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ

Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ

Die Wildruhegebiete im Kanton Obwalden liegen ein zweites Mal öffentlich auf. Die Vernehmlassung vom vergangenen Jahr zeigte nämlich den Engelberger Sonderfall. Die Schonzeiten waren länger als im restlichen Kanton, wo auch ein Weggebot (Wege dürfen betreten, aber nicht verlassen werden) statt ein Betretungsverbot gelten soll. Gemäss Bericht zur aktuellen Auflage ist es deshalb zu einer starken Reduktion der aus der Planungszone übernommenen Wildruhegebiete gekommen.

Wegen zahlreicher Einsprachen aus Engelberg musste der Kanton zusammen mit einer lokalen Arbeitsgruppe nochmals über die Bücher gehen. Dass Engelberg nun keine Spezialregelungen mehr kennen soll, vereinfache das Reglement, sollte die Akzeptanz erhöhen und den Vollzug erleichtern.

Die zweite Vernehmlassung läuft noch bis am 21. März. Verschiedene Interessensgruppen können an dieser öffentlichen Diskussion teilnehmen.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.