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Schulhaus in Sachseln: Der Spatenstich ist gemacht

Am Dienstag haben die Bauarbeiten für das neue Schulhaus Türli und Arni begonnen. Schon bald sollen die Schüler in die neuen Räumlichkeiten zügeln.
Birgit Scheidegger
Nach dem offiziellen Teil durften auch die Schüler ran: Unter Anleitung von Remo Krummenacher bedient Laurin den Bagger. (Bild: Birgit Scheidegger (Sachseln, 3. Juli 2018))

Nach dem offiziellen Teil durften auch die Schüler ran: Unter Anleitung von Remo Krummenacher bedient Laurin den Bagger. (Bild: Birgit Scheidegger (Sachseln, 3. Juli 2018))

Die kleinen Bagger waren nur symbolisch, jetzt wird mit grösseren Maschinen weiter gemacht. Sobald die Schulferien beginnen, wird in Sachseln der Bau des derzeit grössten und wichtigsten Projekts beginnen, wie Florian Spichtig, Präsident der Baukommission, am Dienstag erklärte. Ein Projekt, für das 17,7 Millionen Franken budgetiert und 60 Prozent der Arbeiten bereits vergeben sind. «Das alte Schulhaus wird bis zum Neubau beibehalten, so können wir uns das Provisorium und damit 1,2 Millionen Franken sparen.» Danach sind die Bauarbeiten allerdings noch nicht beendet, denn nach dem «Türli» kommt das «Arni». Ein Neubau, in dem fünf Kindergartenklassen sowie zwei Schulküchen untergebracht werden und das im Jahr 2021 fertiggestellt werden soll.

«Dann können unsere Kinder endlich zwei Jahre in den Kindergarten gehen», so Spichtig. Für einen Neubau entschied sich die Gemeinde, da das alte «Türli» stark sanierungsbedürftig war. Spichtig dazu: «Wir haben alle Varianten geprüft und ein Neubau war langfristig gesehen die wirtschaftlich günstigste Variante.»

In einer kleinen Ansprache gab Gemeindepräsident Peter Rohrer den Anwesenden einen geschichtlichen Einblick in das alte Schulhaus. Er selber kenne dieses Gebäude sehr gut. «Ich war von der ersten Klasse bis zur zweiten Sekundarschule im damaligen neu eröffneten ‹Türli›.»

Rund 100 Sitzungen abgehalten

Das erste Schulhaus in Sachseln wurde nach einer hitzigen Diskussion an der Gemeindeversammlung von 1866 beschlossen. 1956 folgte dann der heutige Bau. Peter Rohrer fragte die Kinder, wie hoch wohl damals die Kosten dafür waren. Ein Bub musste nicht lange überlegen – «2000 Franken?» Ganz so günstig wurde allerdings auch in den 1950er-Jahren nicht gebaut. «Damals wurde ein Kredit von einer Million Franken bewilligt, die Kosten lagen am Schluss bei 980000 Franken. «Inzwischen haben sich nicht nur die Baukosten erhöht, sondern natürlich auch die Schülerzahlen in Sachseln. «1866 waren es 147 aus dem Dorf und 35 aus Flüeli-Ranft. Im 2018/2019 werden es 448 aus Sachseln und 27 aus Flüeli sein.» Für das neue Gebäude wurden rund 100 Sitzungen in verschiedenen Kommissionen abgehalten. «Es braucht halt schon einiges, um ein Schulhaus zu bauen», unterstrich Florian Spichtig beim Spatenstich. Den Kindern war dies am Dienstagmorgen egal. Sie freuten sich über die Abwechslung und umrahmten den feierlichen Anlass mit Gesang. Für musikalische Klänge sorgte auch die Band Lift of. Und der eigentliche Höhepunkt für die Buben und Mädchen war nicht der offizielle Spatenstich, bei dem Gemeindepräsident Peter Rohrer und Baukommissionspräsident Florian Spichtig in den kleinen Baggern Platz nahmen, während Bauunternehmer, Architekten und sogar der neue Regierungsrat Christian Schäli zu Schaufeln griffen, sondern, dass sie später alle einmal selber baggern durften.

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