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Der Zahn der Zeit hat an der Kanti Sarnen genagt

Vor zehn Jahren starteten Ausbau und Sanierung der Kanti Sarnen. Heute macht ein Mangel Lehrern und Schüler besonders zu schaffen.
David von Moos
Spatenstich für die neue Kanti in Sarnen. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Spatenstich für die neue Kanti in Sarnen. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Baudirektor Hans Matter mit einem Teil der ersten Schaufel Aushub. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Baudirektor Hans Matter mit einem Teil der ersten Schaufel Aushub. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Im Bild Franz Enderli und Hans Matter (von links), hinten Francoise Ellenberger, Kantonsarchitektin. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Im Bild Franz Enderli und Hans Matter (von links), hinten Francoise Ellenberger, Kantonsarchitektin. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Bildungsdirektor Franz Enderli und hinten Baudirektor Hans Matter sowie Co-Rektorin Susann Bongers. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Bildungsdirektor Franz Enderli und hinten Baudirektor Hans Matter sowie Co-Rektorin Susann Bongers. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Der abtretende Baudirektor Hans Matter beim wohl letzten öffentlichen Auftritt. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Der abtretende Baudirektor Hans Matter beim wohl letzten öffentlichen Auftritt. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Bildungsdirektor Franz Enderli dankt dem abtretenden Baudirektor Hans Matter. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Bildungsdirektor Franz Enderli dankt dem abtretenden Baudirektor Hans Matter. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Die Schüler lassen Ballone fliegen. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Die Schüler lassen Ballone fliegen. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Farbenfroher Baustart. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Farbenfroher Baustart. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
Die Schüler geniessen die Zämä-Zmittag-Bratwurst, von links Jan Lai, Sebastian Lieb und Arne Ming. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)Die Schüler geniessen die Zämä-Zmittag-Bratwurst, von links Jan Lai, Sebastian Lieb und Arne Ming. (Bild: Markus von Rotz, Sarnen, 23. September 2009)
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Rückblick auf den Spatenstich für die neue Kanti Sarnen im Jahr 2009

Baustart und –ende sind längst Meilensteine in der Bildungsgeschichte des Kantons Obwalden. Die rundum erneuerte Kantonsschule hat mittlerweile auch schon ein Jahrzehnt hinter sich, hinterlässt aber immer noch einen modernen Eindruck.

Die Kantonsschule Sarnen. (Bild: Philipp Unterschütz, 8. Mai 2018)

Die Kantonsschule Sarnen. (Bild: Philipp Unterschütz, 8. Mai 2018)

Von Gästen im Haus bekomme man immer wieder mal Komplimente zu hören, sagt Rektor Patrik Meile gegenüber unserer Zeitung. «Wir haben nicht nur mehr und hellere Räume zur Verfügung als früher, sondern auch mehr freie Flächen ausserhalb der Zimmer», so Patrik Meile auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung. Es gebe klar mehr Möglichkeiten, ausserhalb der Schulzimmer mit den Schülern zu arbeiten. «Das ermöglicht eine bessere Umsetzung neuer Lernformen als früher, wo man noch an das Unterrichtszimmer gebunden war.»

Viel heisse Luft und ein Wasserschaden

Mit der Rundumerneuerung kam auch die «überaus geschätzte Mensa» und die «freundliche, grüne Umgebungsgestaltung mit den Sportanlagen», wie Rektor Meile resümiert. «Mit der neuen Dreifachturnhalle, der zusätzlichen Vereinshalle und der Kletterwand hat man neue Möglichkeiten, die es früher nicht gab.» Die Zeit ging am Schulhaus jedoch nicht spurlos vorbei. «Die ganze Infrastruktur ist immer noch top, muss aber in Schuss gehalten werden», sagt der Rektor. Zum Beispiel seien die Beamer am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. «Und der Boden in der Mensa hat an einigen Stellen stark gelitten und weist Löcher auf.»

Etwas mehr Sorgen macht dem Rektor der Turnhallenbereich, in den teilweise Wasser eindringt. «Da gibt es ein paar lecke Stellen.» Es habe sogar schon Wasserlachen auf den Böden in den Durchgängen zwischen Umkleidekabinen und Turnhallen gegeben, erklärt Patrik Meile. «Da muss man etwas unternehmen, sonst wird’s teuer.» Und ein Problem sorgt sprichwörtlich für rote Köpfe. Im Sommer wird es immer sehr heiss im Haus, wie Rektor Patrik Meile sagt. «Da gab es Zimmer, in denen es bis zu 36 Grad heiss wurde. Das ist schlecht fürs Lernen.» In Sachen Lüftung habe man beim Bau der Anlage gespart und auf eine günstigere Variante gesetzt, das räche sich jetzt. «Im Sommer wird einfach warme Frischluft von aussen angesogen und ungekühlt in die Räume geleitet.» Ausschalten lasse sich die Lüftung nicht. «Das Lüftungssystem richtet sich nach dem Kohlendioxidgehalt in der Schulzimmerluft und läuft entsprechend tagsüber während des Unterrichts.»

Und auch die grosse Teerfläche des Parkplatzes vor dem Schulhaus sei sicher auch nicht ideal: «Früher waren da viele Bäume, die Schatten gaben.»

Kanton fasst Massnahmen ins Auge

Sonst aber ist der Rektor zufrieden: «Wir sind immer noch glücklich mit dem neuen Schulhaus.»

Beim kantonalen Baudepartement ist man sich der Probleme mit der Hitze und dem Wasser bewusst. Insbesondere beim Klima habe man verschiedene Massnahmen ins Auge gefasst, so André Sigrist, vom Hoch- und Tiefbauamt des Kantons Obwalden auf Anfrage. Damit man den Komfort an Hitzetagen verbessern könne, seien drei Massnahmen vorgesehen: Schulung des Nutzerverhalten, Anpassungen im Bereich der Lüftungssteuerung, damit im Sommer in der Nacht gekühlte Aussenluft angesaugt werden kann. Ausserdem sei eine bessere Beschattung bei den Oblichtern geplant. Umgesetzt werden sollen dieses Massnahmen 2020, wie viel sie kosten, ist laut Sigrist noch unklar. «Damit die Temperaturen im Sommer nicht mehr ansteigen, als nötig, ist es auch wichtig, richtig zu Lüften und die Lamellenstoren richtig zu bedienen», so Sigrist. «Die Kantonsschule ist im Minergiestandard errichtet worden. Damit war auch klar, dass keine Klimageräte eingebaut werden.»

Die Behebung der Wasserschäden bei der Turnhalle ist gemäss Sigrist noch in diesem Herbst geplant.

Auch das bewegte damals:

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