Deutliches Ja: Die Gemeinde Kerns kann neue Schulräume planen

Die Kernser genehmigen an der Urne den Planungskredit von 920'000 Franken. Damit kann die Schulraumplanung an die Hand genommen werden.

Matthias Piazza
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Die Kernser Schulanlagen.

Die Kernser Schulanlagen.

Bild: Robert Hess (Kerns, 18. August 2020)

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 72,03 Prozent (2050 Ja- gegen 796-Nein-Stimmen) sagten die Kernser am Sonntag Ja zum Planungskredit über 920'000 Franken. Die Stimmbeteiligung lag bei 65,35 Prozent. Bis im August 2024 soll in Kerns ein Schulraumprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 18,3 Millionen Franken realisiert sein.

Dies soll ohne Steuererhöhungen möglich sein, weil der Betrag Bestandteil des Investitionspaketes von total 65 Millionen Franken ist, das der Gemeinderat für die kommenden 30 Jahre mit durchschnittlichen Abschreibungen von jährlich 1,73 Millionen Franken prognostiziert. Nach dem Wettbewerbsverfahren im kommenden Jahr ist im November 2021 die Abstimmung zum Baukredit vorgesehen. Wird auch dieser angenommen, sollen in den kommenden Jahren die Schulhäuser Zentrum und Sidern angebaut, das Schulhaus Dossen umgebaut, das Schulhaus Büchsmatt umgebaut und saniert, das Schulhaus Sidern umgebaut und das Primarschulhaus neu gebaut werden.

Der Gemeinderat begründet die Investitionen mit den steigenden Schülerzahlen, die den bestehenden Raummangel noch verschärften. So steig die Zahl der Schüler in den vergangenen zehn Jahre von 650 auf 780 an. Prognosen gehen von 860 Schülern im Jahr 2033 aus. Neben Unterrichtsräumen für die Oberstufe fehlt es gemäss Gemeinderat auch an Gruppenräumen, multifunktionalen Räumen und Fachräumen. Auch die Lehrer hätten zu wenig Arbeitsplätze.

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