Die FDP Sarnen informiert sich über die Gesundheitskosten

Für die Ortspartei soll das Spital in Sarnen ein Teil der Versorgungskette bleiben.

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(sma) Traditionell trifft sich die FDP Sarnen in der zweiten Hälfte Januar zum Neujahrsapéro. Am 29. Januar war es wieder so weit, wie es in einer Mitteilung der Partei heisst. Im ersten Teil informierte Patrick Csomor, Leiter Amt für Gesundheit, über das «kantonale Geflecht in der Akutversorgung und deren finanziellen Herausforderungen, die nicht nur das Kantonsspital in Sarnen betreffen».

Csomor wies die Anwesenden ebenso auf die Verantwortlichkeiten der Bevölkerung hin, wie sie die Gesundheitskosten beeinflussen und damit direkt auf die Krankenkassenprämien und die Kostentragung durch die Kommunen und den Kanton Einfluss nehmen kann.

Kostensteigerung war «nur ein Lichtpunkt»

Bezüglich Kostentreibern wies Patrick Csomor vor allem auf den rasch steigenden «Konsum» aller Leistungsbezüger hin. Sinkende Selbstverantwortung, der heutige Lebensstil und die Entwicklung in der Alterspyramide treiben die Kosten, so Csomor. Er sehe zwar positive Ansätze, die Kosten besser in den Griff zu kommen, wies aber darauf hin, dass die flache Kostensteigerung im Jahr 2020 nur ein Lichtpunkt war und bald wieder den gewohnten 4 Prozent Kostenerschritten weichen wird. Daher sei Masshalten ist gefordert.

Die Diskussion habe gezeigt, dass die FDP Sarnen in Zukunft weiterhin eine gute Gesundheitsversorgung wolle; der Spital in Sarnen solle ein Glied dieser Versorgungskette bleiben.