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Die Fürenalpbahn in Engelberg feiert heute das 40-Jahr-Jubiläum

Noch dieses Jahr möchten die Betreiber der Bahn die Vergrösserung der Terrasse des Bergrestaurants in Angriff nehmen.
Martin Uebelhart
Seit 40 Jahren ist die Fürenalpbahn unterwegs. Die heutige Bahn ersetzte im Jahr 1979 die alte Pendelbahn, die in erster Linie privat genutzt worden war. Bild: PD

Seit 40 Jahren ist die Fürenalpbahn unterwegs. Die heutige Bahn ersetzte im Jahr 1979 die alte Pendelbahn, die in erster Linie privat genutzt worden war. Bild: PD

Hoch hinaus hätten die Gründer der Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp AG gewollt, als sie die alte Pendelbahn mit einer kleinen, aber modernen Luftseilbahn ersetzten. Nur schon beim Betrachten der alten Bahn werde es einem schwindlig, schreibt das Bahnunternehmen in einer Mitteilung. Die erste Bahn auf die Fürenalp ist im Jahr 1925 gebaut worden. In zwei Sektionen fuhr diese Bahn, die mit Wassertanks als Ballast funktioniert und heute im Verkehrshaus Luzern zu bewundern ist, auf die Alp.

Vor 1979 führte eine abenteuerliche Privatbahn auf die Fürenalp. Bild: PD

Vor 1979 führte eine abenteuerliche Privatbahn auf die Fürenalp. Bild: PD

Am 15. Juli 1979 wurde die heutige Bahn eröffnet, mit der die Gäste in 6 Minuten auf die Fürenalp schweben und dabei 761 Höhenmeter überwinden. Die erste Bahn sei praktisch nur privat von der Familie Matter genutzt worden, die seit 1869 die Alp Hinter Füren besitze, sagt Verwaltungsratspräsident Peter Matter auf Anfrage. Er hat im vergangenen Herbst die Leitung der Bahn von seinem Vater Anton übernommen. Die heutige Bahn ziehe sowohl aktive Sportler wie Wanderer oder Kletterer an, aber auch Geniesser, die es sich im Restaurant gleich neben der Bergstation gut gehen liessen. Im Winter böten sich zum Beispiel Schlitteln, Skitouren oder Schneeschuhlaufen an. «Wir sind sehr vom Wetter abhängig. Vom Sommer im vergangenen Jahr konnten wir natürlich profitieren.»

Investitionen in 
die Zukunft

Eine grössere Investition war im Jahr 2006 die Elektrifizierung des Bergrestaurants. Und die Betreiber haben weitere Pläne. «Wir möchten die Terrasse des Restaurants vergrössern», sagt Peter Matter. «So können mehr Leute in den Genuss der schönen Aussicht kommen.» Derzeit warte die Bahn auf die Baubewilligung. «Wir hoffen, sie bis Mitte oder Ende August zu erhalten. Das würde uns erlauben, die Vergrösserung bereits auf den Winter hin zu realisieren», so Matter.

Wohl erst im kommenden Frühling will man Anpassungen bei der Talstation in Angriff nehmen. «Wir möchten anstelle des heutigen Kiosks und des Billettschalters ein kleines Gebäude erstellen, das zusätzlich einen Warteraum bieten soll», sagt Peter Matter.

Das Jubiläum wird heute um 14 Uhr mit einer Kraftortführung auf dem Grotzliweg mit Andrea Fischbacher von der Forschungsstelle Kraft- und Kulturorte Schweiz gefeiert. Anschliessend wird ein Erfrischungsgetränk im Bergrestaurant Fürenalp offeriert.

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