Talammann Alex Höchli: «Die Grösse des Aussenbeckens ist eine grobe Vorgabe»

«Nachgefragt» mit dem Engelberger Talammann Alex Höchli zum Widerstand gegen die Verschiebung des Schwimmbads vom Sonnenberg in den Sporting Park.

Interview: Franziska Herger
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Das Schwimmbad Sonnenberg in Engelberg. (Bild: PD)

Das Schwimmbad Sonnenberg in Engelberg. (Bild: PD)

Am Sonntag stimmt Engelberg über den Wettbewerbskredit von 470000 Franken für die Sanierung und Erweiterung des Sporting Parks ab. Gegen die Vorlage formiert sich Widerstand (wir berichteten). Ein Streitpunkt ist die Verlegung des Schwimmbads vom Sonnenberg in den Sporting Park, welche die Stimmbürger 2012 knapp guthiessen. Talammann Alex Höchli nimmt im Interview zu den Argumenten der Gegner Stellung.

Alex Höchli, ist das Schwimmbad im Sporting Park ein gleichwertiger Ersatz für den Standort Sonnenberg?

Ja und nein. Die Variante im Sporting Park bietet den Vorteil, dass das Aussenbecken im Winter beheizt wird und so ganzjährig genutzt werden kann. Die Grösse des Aussenbeckens von 100 Quadratmetern ist zudem eine grobe Vorgabe. Über die genaue Grösse werden die Wettbewerbsteilnehmer entscheiden können. Ein 50 Meter langes Aussenbecken wie am Standort Sonnenberg wird aber nicht möglich sein.

Alex Höchli.

Alex Höchli.

Viele Engelberger hängen am Schwimmbad Sonnenberg. Was spricht für den neuen Standort?

Damit können ganzjährig und zentral gelegen Schwimmen und zahlreiche andere Aktivitäten unter einem Dach angeboten werden. Das ist ein tolles Schlechtwetterprogramm und trägt dazu bei, dass Gäste möglichst lange in Engelberg bleiben.

Könnte die Vorlage am Schwimmbad scheitern?

Ich will keine Prognose machen. Für die Gegner möchte ich aber nochmals betonen: Der Sonnenberg soll eine Freizeitanlage für Familien bleiben. An der konkreten Ausarbeitung des Projekts wird die Bevölkerung teilnehmen können.