Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Die «Gwunderstubä» hat ein neues Zuhause in Sarnen

Vor knapp einem Jahr hat Ursula Friedrich ihre Handwerksboutique eröffnet. Nun ist sie an eine attraktivere Lage umgezogen.
Ursula Friedrich in ihrem neuen Geschäftslokal. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Sarnen, 24. Januar 2019))

Ursula Friedrich in ihrem neuen Geschäftslokal. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Sarnen, 24. Januar 2019))

Handwerkern eine Plattform zu bieten, um ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen – dies ist die Idee hinter der «Gwunderstubä», die Ursula Friedrich im März 2018 an der Waagstrasse in Sarnen eröffnete. Als vor kurzem das Lokal an der Milchstrasse 1 frei wurde, zögerte die Geschäftsfrau nicht lange. Das neue Lokal ist heller, grösser und für sie besser gelegen. Es bietet Raum, um die vielen Ideen, die Ursula Friedrich noch hegt, umzusetzen.

«Ich möchte die «Gwunderstubä» zu einem Ort der Begegnung im Zentrum von Sarnen machen», sagt Ursula Friedrich aus Stalden und erzählt von ihrem breiten Angebot. Ab und zu sei eine Märlitante da, die den Kindern Märchen erzählt. Die Nähmaschine, welche auf dem grossen Nähtisch steht, würde stundenweise vermietet. Man könne sich auf Termin von Romina Burch die Tarot-Karten legen lassen. Weiter gibt es eine Strick- und Häckelrunde mit Sabine Conrad, einen Spinnrad-Treff oder die Gelegenheit zum monatlichen Kaffeetratsch. Die «Gwunderstubä» kann auch als Kurslokal oder Ausstellungsraum gemietet werden.

Eigenes Label war der Ursprung

Schon seit Jahren betreibt die ausgebildete Fachlehrerin Hauswirtschaft und Handarbeit ihr eigenes Label «Schoggihärz». Mit ihren selbst hergestellten Handarbeiten aus verschiedenen Materialien und diversen Techniken besuchte sie jahrelang Koffermärkte in der ganzen Schweiz und war auch in diversen Geschäften Regalmieterin. «Das Verkaufssystem der Regalmiete beeindruckte mich», sagt Ursula Friedrich. Unterschiedliche Anbieter können in einem Lokal ein oder mehrere Regale mieten und dort ihre Produkte einem breiten Publikum präsentieren. Da es dieses Verkaufsmodell in Obwalden noch nicht gab, beschloss Ursula Friedrich vor rund einem Jahr, ein solches Geschäft zu eröffnen.

Vom neuen Lokal erhofft sich die Geschäftsinhaberin viel: «Das Geschäft liegt nun direkt an der Hauptstrasse. Endlich kann man uns auch wirklich sehen», erklärt sie und begrüsst kurz darauf wieder eine Kundin, welche sich über das neue Geschäft in Sarnen, das ja eigentlich gar nicht neu ist, freut.

Die Nachfrage nach Mietregalen ist gross. Zurzeit findet man in der «Gwunderstubä» Kindermützen und Accessoires, Arven- und Kräuter-Kissen, Kartonage- und Buchbindearbeiten, Laternen und Wurzelleuchten, Indianerartikel, Schmuck, Kinderbücher, Delikatessen aus Kräutern, Palett-Werkarbeiten und vieles mehr.

Pure Freude am Handwerk

Wenn sie gerade keine Kundschaft hat, ist die kreative Geschäftsfrau in der «Gwunderstubä» selber am Handarbeiten. Aus Langeweile hat die dreifache Mutter, die nach wie vor in einem 30-Prozent-Pensum als Fachlehrerin arbeitet, das Geschäft sicher nicht eröffnet. Es ist die pure Freude am Handwerk. Und dass diese Freude ansteckend wirkt, merkt man spätestens, wenn man die «Gwunderstubä» betritt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.