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Die Helfer haben ihre eigene Beiz

Robert Hess
Die drei Wirte in der Helferbeiz (von links) Sepp Gisler, Godi Bühler und Kurt Lienammer sind weiterhin für die Verpflegung von bis zu 100 Helfern pro Tag zuständig. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 1. Juli 2017))

Die drei Wirte in der Helferbeiz (von links) Sepp Gisler, Godi Bühler und Kurt Lienammer sind weiterhin für die Verpflegung von bis zu 100 Helfern pro Tag zuständig. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 1. Juli 2017))

Alpnach Freiwillig und ohne Lohn zu arbeiten, heisst nicht, auf die Verpflegung zu verzichten. Am Innerschweizerischen führten drei Pensionierte deshalb eine Helferbeiz. Das 111. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest ist vorbei. Doch ein rechtes Stück Arbeit bleibt noch zu tun. Alle Anlagen und Installationen müssen zurückgebaut und abtransportiert werden, und auch das beanspruchte Terrain ist wieder herzurichten. Der Freiwilligeneinsatz dauert an. Bereits gestern Montag standen wiederum viele Freiwillige im Einsatz.

Arbeit macht hungrig und durstig. Deshalb hat das OK während des Auf- und Rückbaus in einer Maschinenhalle des Flugplatzes eine Helferbeiz einrichten lassen. Geführt wird sie von einem Pensioniertentrio: Chef ist der ehemalige «Tellen»-Wirt Godi Bühler, Stellvertreter ist sein Jodlerkamerad Sepp Gisler, und der Dritte im Bunde ist der frühere «Schlüssel»-Wirt Kurt Lienammer. Die Helferbeiz ist seit dem 19. Juni geöffnet. Seither hat das Wirtetrio, zusammen mit Aushilfen, täglich ab morgens 8 Uhr zwischen 120 und 170 Personen vor allem zur Znüni- und Zabigzeit und auch am Abend bis zirka 23 Uhr mit kalten und warmen Verpflegungen und Getränken versorgt. Einzig das Mittagessen nahmen die Helfer im Flugplatz-Restaurant Alouette ein. Im Dauerbetrieb steht die Kaffeemaschine. Ein Tabu ist aber während der Arbeitszeit der Alkoholausschank. Erst am Abend können sich die Helfer ein Bier genehmigen.

Freiwilligenarbeit, die Spass macht

Diese Woche ist die Beiz je nach Fortgang der Arbeiten noch geöffnet. «Oft waren es Zehnstundentage», sagt Godi Bühler, der auch für den Einkauf zuständig ist. «Aber uns drei bereitet dieses ehrenamtliche Wirten wirklich sehr grosse Freude.» Und Kurt Lienammer hebt vor allem die sehr gute Stimmung unter den vielen Helfern hervor.

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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