Die Jäger werben für mehr Verständnis

Die Jagd ist nützlich für die Tierwelt. Diese Aussage vermittelte die Obwaldner Trophäenschau den über 5000 Besuchern.

Drucken
Teilen
Bei den Tieren von Tierpräparator Alois Rohrer bespritzt Kari von Moos das Grün mit Wasser. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Bei den Tieren von Tierpräparator Alois Rohrer bespritzt Kari von Moos das Grün mit Wasser. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

In Sachseln fand von Donnerstag bis Sonntag die Obwaldner Trophäenschau statt. «Wir zählten an den vier Tagen insgesamt rund 5000 Personen und freuen uns über die vielen Komplimente für unsere Arbeit», sagte am Sonntagnachmittag der OK-Präsident Ernst Rohrer. Darüber hinaus haben am Donnerstag und Freitag über 500 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrpersonen die Ausstellung besucht. Mit handwerklichen und zeichnerischen Arbeiten hatten sie sich aber auch selber aktiv mit dem Motto der Trophäenschau, «Natur und Tierwelt im Mittelpunkt der Schweiz», auseinander gesetzt und damit einen wertvollen Beitrag zur Schau geleistet.

Aussschnitt aus der Ausstellung von rund 80 Präparaten einheimischer Tiere. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
14 Bilder
Flugzeugwerke AG und der Pilatus-Bahnen; Regierungsrat Paul Federer, Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartementes, (von links) beim Eingang zur Ausstellung über die Wengenhöhle. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Jäger Gerold Inderbitzin (links) und der ehemalige Wildhüter Franz Betschart aus Muotathal interessieren sich besonders für die Ausstellung über Jagdwaffen «Vom Speer bis zum Jagd-Stutzer». (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Keine Furcht vor dem grossen ausgestopften Braunbär. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Der Alpnacher Höhlenforscher Martin Trüssel mit dem über 3000 Jahre alten Schädel eines Braunbären. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Der Alpnacher Fredy Spichtig bewundert den präparierten Kopf eines besonders schönen Rehbocks, der mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden ist. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Bekenntnis zur Jagd von der Hegegemeinschaft Obwalden. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Ausgestellte Trophäen im Urteil von zwei Fachleuten. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Wer bewundert wen? (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Startbereit zur Flucht vor dem ausgestopften Braunbären. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Der zehnjährige Remo Vogler aus Lungern bewundert Speere, welche im von Schülern der 3. KOS in Sachseln unter der Anleitung von Werklehrer Martin Wallimann eigens für die Ausstellung hergestellt wurden. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Toni von Flüe (links) und Dany Ettlin bereiten im Zelt «Underem Mittelpunkt» Speckrösti und Cheli am offenen Feuer zu. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Die Sachsler Kindergärtnerin Petra Spichtig besucht mit ihren Schützlingen die Ausstellung, Wisi von Rotz aus Melchtal beantwortet Fragen. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)
Die 4. Primarklasse in Sachseln von Lehrerin Marianne Perroulaz besucht die Ausstellung, Jäger Martin Spichtig beantwortet Fragen. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Aussschnitt aus der Ausstellung von rund 80 Präparaten einheimischer Tiere. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Ein ganz besonderer Anziehungspunkt waren die Tierpräparate des Melchtalers Alois Rohrer. «Es sind alles Tiere, die in unserer Region leben», sagte Ausstellungschef Karl von Moos dazu. Und mit Ausnahme des Wildschweins und des Wolfes seien alle Tiere in Lebensgrösse ausgestellt.

Unter der Überschrift «Vom Speer zum Jagd-Stutzer» war in Sachseln auch eine reichhaltig Sammlung alter Jagdwaffen zu betrachten. Auf grosses Interesse stiess auch die Sonderschau über die Wengenhöhle. Abgerundet wurde diese Schau mit die Obwaldner Klimageschichte.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.