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Die Landi kommt nicht vom Fleck

Beim Marktplatz in Sarnen droht die Enteignung. Beim Neubauprojekt türmen sich die Auflagen. Möchte die Landi im Feld bauen, braucht es den Schulterschluss mit Nidwalden.
Die Doppelspur bedroht den aktuellen Standort. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die Doppelspur bedroht den aktuellen Standort. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Seit sechs Jahren bemüht sich die Landi Genossenschaft Obwalden um den Wegzug aus dem Sarner Dorfkern. Ohne Erfolg. Das Neubauprojekt in der Gewerbezone Feld kommt nicht vom Fleck. Obwohl die Gemeinde den Quartierplan nach der öffentlichen Mitwirkung nun überarbeitet, wird die Realisierung des Dienstleistungszentrums immer unwahrscheinlicher. Nicht zuletzt das bürokratische Hin und Her zwischen Gemeinde und Kanton macht Verwaltungsratspräsident Albert Amgarten dafür verantwortlich.

Die Situation wird durch die Platznot beim aktuellen Standort an der Kernserstrasse verschärft. Bis 2015 soll angrenzend die Doppelspur der Zentralbahn entstehen. Davon tangiert sind die Lagerräumlichkeiten der Genossenschaft. Es droht ein Rückbau.

Zusammenschluss als Konsequenz

Der neue Standort der Landi in Sarnen interessiert über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus. Mit der Fenaco-Landi-Gruppe prüft nun die Dachorganisation der Schweizer Landis das Baubegehren der Obwaldner. «Erweist sich der Standort Feld als wirtschaftlich, unterstützt die Fenaco das Projekt», weiss Albert Amgarten. Bis zum Frühling 2013 rechnet er mit einem Ergebnis der Standortanalyse.

Bis dahin hätten die Genossenschafter Zeit, über die Bedingung, an welche die Fenaco-Unterstützung geknüpft ist, zu befinden. Um die nötigen finanziellen Mittel für den Bau des Landi-Zentrums zusammenzubekommen, müsste Aktienkapital aufgenommen werden. «Gemeinsam mit der Nidwaldner Landi könnte so die Landi Unterwalden entstehen. Ein Zusammenschluss auf der Basis einer Aktiengesellschaft.» Das bedürfe jedoch der Zustimmung der Ob- und Nidwaldner Genossenschafter.

Christoph Riebli/red

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