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Die Lungerer Schule

Die Lungerer Bildhauerkunst nahm ihren Anfang um 1920. Der wohl als erster Lungerer an der Kunstgewerbeschule Luzern ausgebildete und an der Kunstakademie in Rom geschulte Holzbildhauer Beat Gasser, der auch die Kreuzigungsgruppe in der Pfarrkirche geschaffen hat, wurde zum Begründer der Lungerer Schule. Eine ganze Schar ansässiger junger Bildhauer erhielt in seiner Werkstatt ihr handwerkliches Rüstzeug. Ihr Schaffen umfasste vorwiegend sakrale Kunst: Kirchenschmuck, Weihnachtskrippen, Kruzifixe, Darstellungen von Heiligen und Grabdenkmäler – gearbeitet wurde mit Holz, Stein, Bronze und Kupfer. Die bekanntesten Vertreter waren Beat Gasser (1892–1967), Josef Gasser (1903–1984), Fritz Linder (1914–2011), Alois Imfeld (1911–1986), Hermann Gasser (1918–1984), Anton Kaufmann (1924–2005) und die heute noch lebenden Lukas Gasser und Karl Imfeld.

Darüber hinaus gibt es in Lungern weitere junge Künstler, von denen vereinzelt Werke auf dem Lungerer Friedhof zu finden sind: Stephan Mathyer-Gasser, Luke Gasser, Carlo Bürgi, Pascal Imfeld oder Daniela Imfeld. (unp.)

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