Die Schweden erobern das Klosterdorf

Die Schweizer und Schweden mögen sich. Nicht nur, weil sich die Armee einen Kampfjet aus dem Norden kaufen will.

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Treffen der Obwalder Regierung mit dem Schwedischen Botschafter im Hotel Spannort in Engelberg. v.l.n.r. Talammann Martin Odermatt, Regierungsrat Niklaus Bleiker, Schwedischer Botschafter in der Schweiz Per Thoeresson und Gastgeber Stefan Brunqvist. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Treffen der Obwalder Regierung mit dem Schwedischen Botschafter im Hotel Spannort in Engelberg. v.l.n.r. Talammann Martin Odermatt, Regierungsrat Niklaus Bleiker, Schwedischer Botschafter in der Schweiz Per Thoeresson und Gastgeber Stefan Brunqvist. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Als erster trifft der frisch gewählte Nationalrat Karl Vogler mit Ehefrau Marlis im Hotel Spannort in Engelberg ein. Ihm folgen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Grund des prominenten Grossaufmarschs ist der Besuch des schwedischen Botschafters Per Thöresson. Eingeladen wurde er von Stefan Brunqvist zum dritten «Julbord», dem traditionellen schwedischen Weihnachtsessen.
Die Idee hatte der Hotelmanager im Sommer, «einfach so», wie er sich lachend erinnert.

«Einfach so» hat der Botschafter zugesagt, und was erst als privater Besuch gedacht war, wurde zum offiziellen Anlass. Bei der Zusammenstellung der Gästeliste half dem Hotelier Martha Bächler, Geschäftsführerin der Standortpromotion Obwalden.

Warum Engelberg? «Es sind verschiedene Gründe», sagt Johan Andersson. Er ist Besitzer eines Reisebüros in Schweden und spezialisiert auf Individualreisen in die Schweiz. Ein wichtiger Grund sei die Nähe zum Flughafen Zürich. «Ich bin in vier Stunden von Göteborg oder Stockholm in Engelberg», bestätigt Lasse Larsson, einer der vielen Schweden, die heute in Engelberg leben.

Rosemarie Bugmann

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>