Die Sprungschanze ist FIS-tauglich

Die Weltcup-Sprungschanze in Engelberg ist für die nächsten fünf Jahre zertifiziert. Engelberg steht aber in einem harten Wettbewerb mit anderen Veranstaltern.

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Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze. (Bild: pd)

Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze. (Bild: pd)

Der Internationale Skiverband FIS hat die Schanze geprüft und für wettkampftauglich befunden. Pierre Bailly, Mitglied Subkomitee für Sprungschanzen der FIS hat sämtliche Schanzenparameter eingehend geprüft, so unter anderem ob die Neigungen, Längen und Breiten den aktuellen Wettkampfbestimmungen entsprechen. Aber auch die sicherheitstechnischen Faktoren wurden einer strengen Kontrolle unterzogen.

Wettkämpfe nicht gesichert
«Für uns heisst das», so OK-PräsidentErnst von Holzen, «dass auf der Titlis-Schanze auch in den nächsten fünfJahren Skisprungwettkämpfe ausgetragen werden können, die den Wettkampfbestimmungender FIS unterstellt sind.» Das neue Zertifikat ist allerdings kein Freipass,dass die Weltcup-Wettkämpfe während dieser Zeit gesichert sind. «Hier stehen wir Jahrfür Jahr im harten Wettkampf mit den anderen Veranstaltern.» Laut Ernst von Holzen hatEngelberg in den vergangenen Jahren den Beweis erbracht, dass Engelberg mit denanderen Weltcup-Orten mitkonkurrenzieren kann. «Ohne den Einsatz von300 freiwilligen Helfern anden Wettkampftagen würde Engelberg, und damit die Schweiz,wohl schnell vom Weltcup-Kalender verschwinden.«

rem

HINWEIS
Das Weltcup-Skispringen in Engelberg findet am 18. und 19. Dezember statt.

Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze. (Bild: pd)

Pierre Bailly (links) vermisst im Beisein von Engelbergs OK-Präsident Ernst von Holzen die Titlis-Schanze. (Bild: pd)