Die Zentrumspläne scheiden die Geister

Ob die Vorlage des geplanten Zentrums in Giswil die Hürde an der Urne im zweiten Anlauf schafft, ist unklar. Die Wogen auf beiden Seiten gehen hoch.

Drucken
Teilen
In der Verlängerung zum Bahnhof Giswil soll die neue Zentrumsüberbauung entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

In der Verlängerung zum Bahnhof Giswil soll die neue Zentrumsüberbauung entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Nach dem Nein zur Abstimmung über die neuen Räumlichkeiten vom 17. Juni nimmt der Gemeinderat einen neuen Anlauf. Doch auch das redimensionierte Projekt stösst nicht bei allen Giswilern auf Anklang. Sowohl Befürworter wie Gegner machen mobil – auch mit Flugblättern.

So taucht im Flugblatt der Gegner die Frage auf, ob es nicht sinnvoller wäre, ein fertiges Projekt am alten Standort auszuarbeiten. «Ein Neubau am bestehenden Standort beim Bahnhof würde gemäss Kostenschätzung eine halbe Million Franken weniger kosten», gesteht Gemeindepräsident Beat von Wyl ein.

«Aber der Vorteil, dass die Gemeinde bei der favorisierten Variante aktiv auf die Entwicklung des Zentrums und seiner Umgebung Einfluss nehmen kann, ist die Mehrkosten von einer halben Million Franken mehr als wert.»

Knapper Ausgang erwartet

Seiner Einschätzung nach dürfte die Abstimmung am 25. November knapp ausfallen. «Die Stärkung des Dorfzentrums ist ein Prozess, dessen positive Auswirkungen erst in ein paar Jahren spürbar sind. Das ist wohl der Hauptgrund, dass ein Teil dem Antrag gegenüber ablehnend eingestellt ist.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.