Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Diese Reiseplakate im Tal Museum Engelberg wecken Sehnsüchte

Am Freitag eröffnet das Tal Museum Engelberg die Ausstellung «Zwiesprache» des dänischen Grafikers und Illustrators Mads Berg. Der Titel ist bereits ein Hinweis auf das Ausstellungskonzept: Die Werke Bergs gehen den Dialog mit den historischen Werbegrafiken der Altmeister Herbert Matter oder Martin Peikert ein.
Mads Berg: Titelbild Engelberg Magazin Winter 2018. (Bild: PD)

Mads Berg: Titelbild Engelberg Magazin Winter 2018. (Bild: PD)

Das Kosterdorf kann auf eine über 100-jährige Geschichte der Tourismuswerbung und Werbegrafik zurückblicken. Ausserordentlich dazu beigetragen hat der Engelberger Herbert Matter, der Grafikpionier des 20. Jahrhunderts. Er und andere bekannte Gestalter haben nicht nur für den Ort geworben, sondern die Marke «Engelberg» bis in die 1950er Jahre auch immer mit ihrem eigenen gestalterischen Stil geprägt.

Seit drei Jahren gestaltet nun der 1975 geborene Däne Mads Berg die Titelbilder der Gästezeitung «Engelberg Magazin». Der Grafiker und Illustrator aus Kopenhagen lebt den Stil der klassischen Tourismusplakate des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts und lässt sich von seinen Vorgängern inspirieren. Bergs Stil ist inzwischen weltweit gefragt: Seine eingängigen Gestaltungen von Plakaten, Magazin-Covers, Markenillustrationen, Produktillustrationen und Wandbildern ziehen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Die Liste der Auftraggeber ist lang, unter anderem Coca-Cola, Orangina, Fjäll Raven oder Lego. Mads Berg gewann schon mehrere Preise, so für den besten dänischen Kindercomic oder den dänischen Design-Preis.

Einen besonderen Reiz strahlen Mads Bergs Reiseplakate aus. Sie stehen für Eleganz und Zeitlosigkeit und übersetzen historische Bildsprachen in einen modernen und zeitlosen Look. Bergs Darstellungen bestechen durch eine grosse Wiedererkennbarkeit, basieren auf einer eingängigen Gestaltung und einer Fokussierung auf das Wesentliche. Gleichzeitig sind seine Arbeiten immer narrativ und einfach zugänglich – wesentliche Merkmale, wie sie sich auch bei den Grafikern der Vorkriegszeit finden.

Das Tal Museum zeigt ab dem 7. Dezember die Werke Mads Bergs im Dialog mit grafischen Werken der 1910er bis 1960er Jahre. Dabei steht die Frage im Fokus, welche gemeinsame Bildsprache die Werke aufweisen, wo sich überraschende Parallelen bilden, wo sie sich verändern. Der Künstler wird an der Vernissage am 7. Dezember um 20 Uhr im Tal Museum in Engelberg persönlich anwesend sein. (pd)

Ausstellung «Zwiesprache» im Tal Museum; 8./9., 15./16. und 22./23. Dezember: 14-17 Uhr; 26. Dezember bis 6. Januar: täglich, 14-17 Uhr; 9. Januar - 22. April: Mittwoch bis Sonntag 14-17 Uhr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.